FC Bayern - Harry Kane für Auftritte bei WM von Emmanuel Petit kritisiert: "Er war meistens abgetaucht"

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Harry Kane hat vor wenigen Wochen bei der WM mit England knapp den Finaleinzug und damit auch den erhofften ersten Nationalmannschaftstitel seit 1966 verpasst. Im Halbfinale schieden die Three Lions gegen Argentinien (1:2) aus. Die Chancen des Bayern-Stürmers auf den Gewinn des Ballon d'Or seien damit auch deutlich gesunken, wie Frankreich-Legende Emmanuel Petit im "Sport1"-Interview erklärte.

Kane nach WM-Aus enttäuscht: "Momentum nicht zurückbekommen"

Quelle: MagentaTV

"Wenn man sich ausschließlich auf die Bundesliga stützt, wäre er sicherlich ein Ballon-d’Or-Kandidat, aber in der Champions League und mit seiner Nationalmannschaft, wenn es wirklich eng wurde, war er meistens abgetaucht", meinte der ehemalige Welt- und Europameister.
Bei der Weltmeisterschaft schoss Kane zwar sechs Tore. Nach dem Achtelfinale gegen Mexiko (3:2), als er mit einem Treffer und einer Vorlage maßgeblich zum Sieg beigetragen hatte, blieb der 33-Jährige allerdings torlos.
Im Viertelfinale gegen Norwegen um Superstar Erling Haaland (2:1 n.V.) sowie bei der Niederlage gegen Titelverteidiger Argentinien erzielte Kane keine Tore mehr. Die Kritik von Petit beschränkte sich allerdings nicht nur auf die WM. Auch in großen Spielen mit dem FC Bayern verschwinde der Engländer oft von der Bildfläche.
"Harry ist gegen PSG im Halbfinal-Rückspiel (1:1, Anm. d. Red.) völlig untergetaucht", meinte der 55-Jährige. In der Königsklasse gegen Paris steuerte Kane allerdings in beiden Spielen einen Treffer bei. Das Aus konnte er jedoch ebenfalls nicht verhindern.

Chancen für Kane gering: "Rennen bis zum Schluss eng"

Trotz 61 Saisontoren in 51 Begegnungen für die Münchener sei für den Engländer "mehr drin. Das ist nach einer solch hervorragenden Saison schon schade." Auch bei der WM habe Kane "sehr stark begonnen und ab dem Viertelfinale vermittelte er den Eindruck, ihm fehle sowohl die nötige Kraft als auch das nötige Glück".
Im Rennen um den Ballon d'Or, welcher am 26. Oktober in Kanes Heimatstadt London verliehen wird, dürften aus Sicht von Petit daher andere Spieler größere Chancen haben - auch wenn Dauersieger Lionel Messi nur im Nationalteam überzeugen konnte.
"Ich denke, es werden einige Namen vor ihm stehen, auch wenn bis zum Schluss das Rennen eng bleiben sollte, nachdem am Ende der WM die Favoriten wie Ousmane Dembélé, Kylian Mbappé und Michael Olise ebenso enttäuscht haben."
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Quelle: Perform


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