WM 2026 – Frankreichs Adrien Rabiot nach Pleite gegen England im Spiel um Platz drei erzürnt: "Noch nie zuvor erlebt"
Update 19/07/2026 um 12:24 GMT+2 Uhr
Frankreich ging gegen England im Spiel um Platz drei bei der WM 2026 zur Halbzeit mit 0:4 unter, kam dann noch bis auf 4:6 heran. Mittelfeldspieler Adrien Rabiot hat im Anschluss beim TV-Sender "beIn Sports" seinem Frust Luft gemacht: "Wir sind auf beschämende Weise in diese erste Halbzeit gestartet. Ich habe Verhaltensweisen einiger Spieler gesehen, die ich zuvor noch nie erlebt hatte."
Deschamps: "Nachrichten, bei denen ich nicht aufhören konnte, zu weinen"
Quelle: Perform
"Die Einstellung, die wir in der ersten Hälfte gezeigt haben, war inakzeptabel", polterte Rabiot weiter (zum Spielbericht).
Der 31-Jährige deutete zudem an, dass dies seine letzte WM gewesen sein könnte und zollte dem scheidenden Trainer Didier Deschamps Respekt: "Wir hätten uns gewünscht, ihn mit einem Sieg zu verabschieden, um seinen Abschied schöner zu gestalten. Doch das schmälert keineswegs das Ansehen, das er bei allen Franzosen genießt."
Rabiot ließ zudem durchblicken, dass sich in der Halbzeit alle einig waren: Eine andere Einstellung musste her.
Die Folge: In Minute 90+6 war die Équipe tricolore durch Tore von Kylian Mbappé (48. und 66.), Bradley Barcola (54.) und Ousmane Dembélé bis auf 4:5 an England herangekommen. "In der zweiten Halbzeit lief es deutlich besser", fasste Rabiot zusammen.
Deschamps: "Hätte acht Leute in Halbzeit auswechseln können"
Das lag offensichtlich auch an der letzten Halbzeit-Ansprache von Deschmaps. Auch Mittelfeld-Kollege Aurelien Tchouameni verriet: "Es hätte noch schlimmer kommen können, aber der Trainer hat eine außergewöhnliche Halbzeit-Ansprache gehalten."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/07/19/image-ae6676fc-6352-48d6-b6d8-841bd89d67f7-85-2560-1440.jpeg)
Michael Olise (l). und Adrien Rabiot (r.) blamierten sich mit Frankreich teilweise gegen England
Fotocredit: Getty Images
Ins Detail wollte der Spieler von Real Madrid zwar nicht gehen, erklärte aber wie Rabiot, dass "Stolz" eines der Schlüsselwörter in der Rede von Deschamps gewesen sei.
Auch der 57-jährige Trainer selbst, der seinen Posten für Zinédine Zidane räumt, zeigte sich nach Abpfiff erzürnt und offenbarte: "Ich hätte acht Leute in der Halbzeit-Pause auswechseln können."
Letztlich entschied er sich für vier Akteure: Theo Hernández, Ibrahima Konaté, Rayan Cherki und Désiré Doué. Alle genannten erhielten von der französischen Sport-Zeitung "l'Équipe" die Note zwei von zehn.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Pressestimmen zum Tor-Festival: "Das verrückteste WM-Spiel aller Zeiten"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/07/19/image-82c6d532-ce40-48bc-8a02-f614fb18d3f9-85-2560-1440.jpeg)
Tuchel trotz historischem Spektakel und Platz drei: "Narbe bleibt"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung