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WM 2026 - Frankreich um Superstar Kylian Mbappé verbreitet Angst und Schrecken: "Wer soll dieses Team stoppen?"
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Update 10/07/2026 um 09:52 GMT+2 Uhr
Frankreich hat mit dem 2:0-Sieg im WM-Viertelfinale gegen Marokko eine Duftmarke gesetzt. In der aktuellen Form ist der Weltmeister von 2018 nur schwer zu schlagen. Auch der Elfmeter-Fehlschuss von Kylian Mbappé brachte die Franzosen, die während des Turniers mit ihrer eindrucksvollen Offensive überzeugten, nicht aus der Ruhe. Die Équipe Tricolore scheint bereit für den dritten WM-Titel zu sein.
Mbappé hadert nach Elfer-Fehlschuss: "Unübersichtliche Situation"
Quelle: Perform
Als er sich aus den Armen des euphorisierten Jürgen Klopp "befreit" hatte, verschwand Kylian Mbappé erstmal in der Kabine. Fast zwei Stunden dauerte es nach der imponierenden Viertelfinal-Show der "unwiderstehlichen" Franzosen, bis der Kapitän gemächlichen Schrittes vor die Mikrofone trat.
Mbappé sprach mit ruhiger Stimme und den Händen lässig in den Hosentaschen - doch seine Botschaft war unmissverständlich: Der Titel geht auch in diesem Jahr nur über ihn und seine Kollegen.
"Diese Mannschaft ist weder Weltmeister noch Vizeweltmeister. Im Moment ist sie nicht die stärkste", sagte Mbappé. Und schob dann einen Satz hinterher, den die Konkurrenz vor den entscheiden K.o.-Spielen getrost als Kampfansage verstehen darf: "Es ist die Mannschaft mit dem größten Potenzial."
Oh, ja. Zu was Les Bleus und ihr überragender Anführer bei dieser WM imstande sind, zeigten sie beim 2:0-Viertelfinalerfolg gegen völlig überforderte Marokkaner eindrucksvoll. Geduldig erspielte sich das Team Chance um Chance und erlaubte sich sogar den Luxus eines verschossenen Mbappé-Elfmeters in der ersten Halbzeit, um per Doppelschlag nach einer Stunde dann doch eiskalt zuzuschlagen.
Deschamps: Abschied mit WM-Titel?
Dem traumhaften Schlenzer von Mbappé aus 16 Metern in den Torwinkel ließ sein kongenialer Sturmpartner Ousmane Dembélé das 2:0 folgen.
Selbst vom "Schlag auf die Ferse", der zu seiner Auswechslung führte, ließ sich Mbappé die Laune nicht verderben. "Es geht mir gut", sagte er und gab all denjenigen Entwarnung, die angesichts der Fernsehbilder mit Eis auf dem Fuß schon Schlimmeres befürchtet hatten.
"Da ist nichts Ernstes", versicherte auch Didier Deschamps.
Frankreichs nach der WM nach 14 Jahren scheidender Nationalcoach, der im Halbfinale am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) in Dallas gegen Spanien oder Belgien mit seinem 26. WM-Spiel an der Seitenlinie den legendären Helmut Schön als Rekordtrainer ablösen wird, ist fest entschlossen, sein Land zum dritten Titel nach 1998 und 2018 zu führen.
"Wir sind hier, um zu gewinnen", sagte Deschamps selbstbewusst: "Das ist jetzt das dritte Halbfinale in Folge, das ist also schon mal eine gute Sache."
Diese "gute Sache" ließ in der Heimat Hunderte Fans spontan zum Feiern auf die Champs-Élysées strömen.
Mbappé: Zahlen sprechen für sich
Auch die internationale Presse huldigte Mbappé und Co. nach dem sechsten Sieg im sechsten Spiel und einer Torausbeute von 16:2. "Wer soll dieses Team stoppen?", titelte etwa die "Sportschau" - und spricht vielen Beobachtern damit aus der Seele. Vor allem offensiv überzeugt Frankreich bislang wie keine zweite Mannschaft.
Mbappé schraubte sein WM-Torkonto mit seinem achten Turniertreffer auf 20. Auch Dembélé liegt in Amerika inzwischen bei fünf Treffern.
Mbappé, der schon beim WM-Titel 2018 und bei Platz zwei 2022 eine zentrale Rolle gespielt hatte, begann nach der nächsten WM-Gala seines Teams anno 2026 jedenfalls schonmal zu "träumen. Wir sind jetzt im Halbfinale, wir sind zuversichtlich", sagte er, betonte aber auch: "Wir haben noch ein wenig vor uns."
Gewonnen ist schließlich noch nichts. "Starke Mannschaften", so Mbappé, "sind diejenigen, die gewinnen". Genau das will er mit seiner Mannschaft nun erstmal am Dienstag. Ein Final-Hattrick gelang bislang nur Deutschland (1982 bis 1990) und Brasilien (1994 bis 2002).
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(SID)
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Dembélé schwärmt von Mbappé: "Zweifelt niemals an sich selbst"
Quelle: Perform
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