WM 2026 - FIFA-Präsident Gianni Infantino spottet: "Vielleicht qualifiziert sich Italien mit 64 Teams"

Italien fehlt bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Bereits zum dritten Mal in Folge qualifizierte sich der viermalige Weltmeister nicht für das größte Fußballturnier der Welt. Ausgerechnet FIFA-Präsident Gianni Infantino streute nun Salz in die Wunde. "Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams – oder wir erhöhen sogar auf 128 Mannschaften", scherzte der Schweizer.

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Quelle: Perform

Im Interview mit dem brasilianischen Sender "CazéTV" hatte sich Infantino den Seitenhieb gegen die Squadra Azzurra nicht verkneifen können. Realistisch ist die Aussage des 56-Jährigen ohnehin nicht. Denn die FIFA hat nur 211 Mitgliedsverbände.
Auf seinen eigenen Witz reagierte Infantino dennoch mit einem schelmischen Grinsen. In Italien kam die Aussage des FIFA-Bosses nach der knapp verpassten Qualifikation im Play-off-Finale gegen Bosnien-Herzegowina allerdings gar nicht gut an.
Sportminister Andrea Abodi kündigte ein klärendes Gespräch mit Infantino an und stellte laut der Nachrichtenagentur "Ansa" klar: "Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten."
Zuletzt hatte Alejandro Dominguez, Präsident des südamerikanischen Fußballverbandes (CONMEBOL), dafür geworben, die Weltmeisterschaft für das hundertjährige Jubiläum der ersten Turnierauflage 1930 auszubauen.
Infantino zeigte sich zurückhaltend, schloss eine Ausweitung auf 64 Teams allerdings nicht aus. "Das Thema wurde dem FIFA-Rat vorgelegt", erklärte der Verbandschef.
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Quelle: Perform


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