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WM: IFAB lehnt Antrag der FIFA für Regeländerung ab - Weltverband wollte nur einen Münzwurf beim Elfmeterschießen
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Publiziert 29/06/2026 um 18:38 GMT+2 Uhr
Während der WM wird es offenbar nicht zu einer kurzfristigen Änderung der Münzwurfregel vor einem Elfmeterschießen kommen. Wie "The Athletic" berichtet, habe ein entsprechender Antrag der Weltverbandes FIFA keine Zustimmung bei den Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) erhalten. Das Thema könnte zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf die Tagesordnung kommen, hieß es.
WM - Schiedsrichter Szymon Marciniak beim Münzwurf mit Mohamed Salah und Mehdi Taremi
Fotocredit: Getty Images
Laut des Vorschlags der FIFA sollte vor einem möglichen Elfmeterschießen nur noch ein Münzwurf durch den Schiedsrichter stattfinden. Demnach dürfte sich die Mannschaft, zu deren Gunsten der Münzwurf ausfällt, aussuchen, ob sie entweder den ersten Elfmeter schießen will oder auf welches Tor geschossen werden soll.
Dem "Athletic" zufolge bestand im IFAB wenig Bereitschaft, die Regeln während eines laufenden Turniers zu ändern. Die K.o.-Runde der WM läuft bereits seit Sonntag.
Derzeit muss der Schiedsrichter zwei Münzwürfe ausführen: Einen, um zu entscheiden, wer zuerst schießt, und einen zweiten, um zu bestimmen, auf welches Tor geschossen wird.
Im Champions-League-Finale hatte Paris Saint-Germain beide Münzwürfe gewonnen - und somit einen Vorteil gegenüber dem FC Arsenal.
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(SID)
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