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Jonas Urbig fällt für DFB-Spiele gegen Schweiz und Ghana aus - Julian Nagelsmann erklärt Zeit für Experimente für beendet
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Publiziert 26/03/2026 um 18:56 GMT+1 Uhr
Torhüter Jonas Urbig fällt für die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft in der Schweiz und gegen Ghana aus. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt gab, ist der Schlussmann des deutschen Rekordmeisters Bayern München aufgrund einer Kapselverletzung im rechten Kniegelenk nicht mit nach Basel gereist. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte Finn Dahmen vom FC Augsburg nach.
DFB-Nationalmannschaft bereitet sich auf WM-Test gegen Schweiz vor
Quelle: Perform
"Es ist eher eine Vorsichtmaßnahme. Nichts schlimmes. Wir haben ein Bild gemacht. Da müssen wir Vernunft walten lassen", sagte Nagelsmann am Donnerstagabend.
Urbig war erstmals von Nagelsmann berufen worden. Am Donnerstagvormittag stand der 22-Jährige beim Abschlusstraining in Herzogenaurach noch auf dem Platz.
Die DFB-Auswahl trifft am Freitag (20:45 Uhr im Liveticker) in Basel auf die Schweiz, am Montag geht es in Stuttgart gegen Ghana.
Oliver Baumann ist nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen die Nummer eins im Tor, Alexander Nübel sein erster Vertreter.
Nagelsmann stellt klar: Keine Experimente vor WM
Nagelsmann will seine WM-Karten auf dem Weg zum fünften Stern schon im St. Jakob-Park gegen die Schweiz aufdecken - auf bis zu neun Positionen.
"Experimentieren", betonte der Bundestrainer vor dem ersten Härtetest beim WM-Teilnehmer, "werden wir nichts mehr!" Sein Motto laute: "Einspielen". Heißt: So wie sein März-Kader mit dem Aufgebot für den "American Dream" schon "artverwandt" ist, so wird die Elf am Freitag schon derjenigen ähneln, die am 14. Juni in Houston gegen Neuling Curaçao auf die "Route 26" geht.
Im Tor steht Oliver Baumann, Joshua Kimmich bleibt trotz aktueller Sechser-Probleme Rechtsverteidiger. "Ich erwarte", sagte der Kapitän, "dass sich jeder dem großen Ganzen mit 100 Prozent hingibt und sich reinwirft." Schon jetzt - und erst recht im Turniersommer. Das neue deutsche Wir-Gefühl, betonte Kimmich, solle dann wettmachen, dass der viermalige Weltmeister laut Nagelsmann eben "nicht den besten Kader der Welt" hat.
Rüdiger muss um Platz in der Innenverteidigung kämpfen
Vorhanden sind, das immerhin: Drei erstklassige Innenverteidiger, der einstige Abwehrchef Antonio Rüdiger ist dabei nur noch in der Herausforderer-Rolle. In Basel, und damit wohl auch bei der WM, werden Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck starten, stellte der Bundestrainer klar.
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Antonio Rüdiger im Oktober gegen Nordirland
Fotocredit: SID
Rüdiger habe versichert, dass er auch von der Bank aus "alles gibt". Links spielt David Raum. In der Abwehr, sagte Nagelsmann, "brauchen wir ein gutes Gefühl und Stabilität".
Davor fehlen ihm derzeit in Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala zwei Stammspieler und Mitglieder des mächtigen Bayern-Blocks, auch Neuling Jonas Urbig fällt kurzfristig aus, er wurde durch Finn Dahmen ersetzt. Dabei sollen die Münchner, zu denen jetzt auch Jung-Dribbler Lennart Karl zählt, doch "Gier" und das "Selbstverständnis für Siege" in die Mannschaft tragen.
Bayern-Juwel Karl hofft auf Debüt
Pavlovics "Klon" auf der Sechs neben dem offensiven Leon Goretzka soll Angelo Stiller sein. Der nachnominierte Stuttgarter ist einer jener Spieler, die sich noch für eine WM-Nominierung empfehlen müssen. Musialas Part in der Offensive neben Florian Wirtz und voraussichtlich Nick Woltemade fällt Serge Gnabry zu, im Verlauf darf Karl auf sein Debüt hoffen.
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Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Bayern-Talent Lennart Karl erstmals in den DFB-Kader berufen
Fotocredit: Getty Images
Der 18-Jährige habe "sehr auffällig trainiert", schwärmte Nagelsmann, "ich bin sehr positiv angetan gewesen und hatte null den Eindruck, dass ihm der Hype zu Kopf steigt". Bliebe die Neuner-Position - und auch da legte sich Nagelsmann schon am Vorabend fest: auf Rückkehrer Kai Havertz. "Er ist ein extrem guter Spieler, der uns guttun wird auf der Position."
Nagelsmann: "Das Schlimmste, was passieren kann ..."
Insgesamt will der Boss eine neue "Variabilität" sehen, einen Mix der Systeme, der "super einfach gehalten" sei. Seinen Plan, taktisch wie personell, hat er sich über Monate zurechtgelegt. "Das Schlimmste, was passieren kann", sagte er, sei eine Pleite und die Erkenntnis: Alles war "für die Katz". Stattdessen soll wie im März des Aufbruchs vor der Heim-EM 2024 ein "Glaube" entstehen, der bis zum Titel trägt.
Aber da ist ja noch: der Gegner. Was er mit der Schweiz verbinde? "Skifahren, Schnee, Berge", sagte Kimmich, und, klar: "Fußball". Die Elf um Vorkämpfer Granit Xhaka, prophezeite Nagelsmann, werde "uns alles abverlangen".
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(SID)
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Kimmich mit Blick auf WM ehrlich: "Zählen nicht zu den Top-Favoriten"
Quelle: Perform
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