Ex-Liverpool-Coach Jürgen Klopp sagte offenbar trotz mehrerer Treffen für den Job als Nationaltrainer der USA ab
Publiziert 13/09/2024 um 15:55 GMT+2 Uhr
Jürgen Klopp hatte im Sommer nach seinem Abschied beim FC Liverpool nach neun Jahren offenbar ein interessantes Jobangebot vorliegen. Wie "The Athletic" berichtet, handelte es sich dabei um den Posten als US-amerikanischer Nationaltrainer. Angeblich gab es sogar schon einige Treffen mit den Verantwortlichen im US-Verband. Doch Klopp erteilte den Mitgastgebern der WM 2026 am Ende eine Absage.
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Quelle: Perform
Stattdessen legt der 57-Jährige die von ihm angekündigte Pause vom Fußballgeschäft ein. Erste Gerüchte über den US-Job hatte es schon im Juli gegeben.
Neben Klopp hatten die Amerikaner laut dem Bericht auch weitere große Trainernamen auf dem Zettel, darunter Man-City-Coach Pep Guardiola und der im Juli als England-Trainer zurückgetretene Gareth Southgate.
Doch schlussendlich holte der US-Verband Mauricio Pochettino zu sich. Am Dienstag wurde der neue Nationaltrainer vorgestellt. Zuletzt hatte der Argentinier den FC Chelsea trainiert. Dort wurde er Ende der vergangenen Saison entlassen.
Klopp machte beim Abschiedsspiel von Jakub Blaszczykowski, bei dem der ehemalige BVB-Coach an die Seitenlinie zurückkehrte, erneut deutlich, dass ihm das Trainergeschäft aktuell nicht fehle. "Ich vermisse nichts, es hat auch null gekitzelt", erklärte der 57-Jährige: "Ich arbeite, aber nicht das, was ich vorher gemacht habe."
Im Juli hatte Klopp beim Trainerkongress des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer in Würzburg bereits durchblicken lassen, dass er womöglich gar nicht als Trainer zurückkehrt: "Stand heute war es das für mich als Trainer. Ich habe nicht aus einer Laune heraus aufgehört, sondern das war eine generelle Entscheidung." Er werde aber abwarten, "wie es in ein paar Monaten aussehen wird".
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