Leandro Paredes wird von Gavi nach Eklat im Anschluss ans WM-Finale in Schutz genommen: "Das ist Fußball"
Publiziert 22/07/2026 um 22:39 GMT+2 Uhr
Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0) endete mit unschönen Szenen. Dem argentinischen Mittelfeldspieler Leandro Paredes brannten nach dem Schlusspfiff die Sicherungen komplett durch. Der 32-Jährige legte sich erst mit Eric García an, dann knöpfte er sich Gavi vor, warf den Spanier zu Boden und schlug ihm ins Gesicht. Ausgerechnet Gavi nahm seinen Angreifer nun in Schutz.
Attacke auf spanische Spieler: Paredes brennen Sicherungen durch
Quelle: Eurosport
"Ich finde nicht, dass es eine Sanktion geben sollte", sagte Gavi am Dienstag gegenüber Reportern. Die FIFA leitete eine Untersuchung wegen der unschönen Szenen nach Abpfiff des Finals der Weltmeisterschaft ein.
"Mir ist bewusst, dass dadurch gegenüber den Kindern kein gutes Bild vermittelt wurde, aber zum Fußball gehört nun einmal auch dieser etwas gewalttätigere Teil", fügte der 21-Jährige an.
Für Gavi wäre es das Logischste gewesen, Paredes des Spielfeldes zu verweisen.
"Wie gesagt: Ich denke, das ist alles Fußball und so muss der Fußball immer sein", betonte der Spanier weiter.
Molina und Co-Trainer Ayala fallen auch negativ auf
Neben Paredes fielen auch Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala negativ auf. Die Untersuchungen könnten auch gegen die beiden Akteure laufen.
Der Rechtsverteidiger von Atlético Madrid verpasste Rodri einen Schlag auf die Brust, als dieser jubelnd an Molina vorbeilief. Diese Aktion war Auslöser für die Auseinandersetzung zwischen Paredes und Gavi.
Ayala langte Dani Olmo bei einer anderen Situation ins Gesicht und gab ihm eine Backpfeife. "Natürlich bereue ich es. In meiner Position kann ich es mir nicht leisten, dass Emotionen (...) meine Stimmung und mein Handeln beeinflussen", sagte der Co-Trainer, der außerdem erklärte, sich persönlich bei Olmo entschuldigen zu wollen.
Wann die Entscheidung der FIFA zu möglichen Strafen gegen Paredes und Molina bekannt gegeben wird, ist noch unklar. Didi Hamann forderte, dass man Paredes für "ein Jahr sperren" sollte. Zlatan Ibrahimovic hätte die Situation mit dem Argentinier selbst geklärt. "Wenn ich da gewesen wäre, hätte ich ihm eine Kopfnuss gegeben und wäre ebenfalls vom Platz geflogen", sagte der Schwede.
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Quelle: Perform
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