WM 2026 - Mexiko weint nach Auftaktsieg mit seinem Helden: Die bewegende Geschichte von Torschütze Raúl Jiménez

Der Mexikaner Raúl Jiménez weint nach seinem Tor im Eröffnungsspiel. Dass er überhaupt auf dem Platz stehen konnte, war keineswegs selbstverständlich. Vor sechs Jahren kämpfte der Stürmer nach einem schweren Zusammenprall um sein Leben und musste notoperiert werden. Wenige Monate vor der Heim-WM starb zudem sein Vater: Die emotionale Geschichte hinter Co-Gastgeber Mexikos Tor-Helden.

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Als Raúl Jiménez ausgerechnet einen Kopfball im Tor Südafrikas versenkte und das Aztekenstadion regelrecht explodierte, brachen die Emotionen auch aus dem Stürmer heraus.
Der mit 129 Einsätzen erfahrenste Feldspieler im WM-Kader von Co-Gastgeber Mexiko feierte seinen Treffer im Eröffnungsspiel mit Tränen in den Augen - denn einmal mehr war ihm klar geworden: Das alles hier ist nicht selbstverständlich.
Im November 2020 hatte sich der Angreifer in Diensten der Wolverhampton Wanderers bei einem Zweikampf mit dem beinharten Verteidiger David Luiz vom FC Arsenal schwer am Kopf verletzt, Jiménez erlitt einen Schädelbruch sowie Verletzungen am Gehirn und musste notoperiert werden.
Er fand nicht nur zurück ins Leben - sondern gab auch neun Monate nach dem Unglück sein Comeback auf dem Fußballplatz.
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Quelle: MagentaTV

Jiménez spielt mit auffälligem Stirnband

Nun, im Herbst seiner Karriere, traf der Routinier des Premier-League-Klubs FC Fulham in der 67. Spielminute zum 2:0 (1:0)-Endstand beim WM-Auftakt gegen heillos überforderte Südafrikaner und versetzte ein ganzes Land in den Freudentaumel.
Seinen Treffer widmete er zudem seinem erst im März verstorbenen Vater.
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WM 2026 - Raúl Jiménez wird für Mexiko zum tragischen Helden

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"Ich bin sehr glücklich und freue mich, diesen Traum leben und hier stehen zu dürfen", sagte Jiménez nach der Partie voller Demut. Sein auffälliges Stirnband, das an eine verrutschte Augenklappe erinnert, hatte er da schon wieder abgelegt.
Denn auch mit diesem Hingucker hat alles seine Richtigkeit: Das Polster an der rechten Schläfe schützt seine Narbe.
(SID)
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