WM 2026 - Spaniens Luis de la Fuente bleibt trotz Fehlstart gegen Kap Verde gelassen: "Noch sieben Spiele"

Nach dem peinlichen 0:0 gegen Kap Verde zum WM-Auftakt fällt die spanische Presse über den Europameister her. Nationaltrainer Luis de la Fuente gibt sich hingegen entspannt und betonte, dass man nun seit 32 Spielen in Folge ungeschlagen sei. Auch das Comeback von Lamine Yamal, der in der 71. Minute eingewechselt wurde, machte ihm Hoffnung. Erinnerungen an misslungene WMs sollen nicht aufkommen.

Trotz Blamage: Spanien-Trainer De la Fuente bleibt cool

Quelle: Perform

Als die Presse in der Heimat nach dem peinlichen Fehlstart gnadenlos mit Spaniens Europameistern um Lamine Yamal abrechnete, sprach deren Trainer weiter unbeirrt vom WM-Finale. "Nach unserem Plan stehen uns noch sieben Spiele bevor", sagte Luis de la Fuente, nachdem seine Mannschaft sich gerade mit einem 0:0 gegen den Turnierneuling Kap Verde bis auf die Knochen blamiert hatte.
Am 19. Juli in New York, da wollen die Iberer zum zweiten Mal nach 2010 Weltmeister werden. Nach der erschreckend zahnlosen Vorstellung gegen den krassen Außenseiter von der kleinen Inselgruppe vor der Nordwestküste Afrikas wollte davon in Spanien aber niemand mehr etwas hören.
"Marca" schrieb von einem "Katastrophenstart", "AS" pestete: "Der große Favorit auf den Titel? Diese Schlagzeile können wir getrost beiseitelegen."
Mit Verweis auf einen Berg in Asturien, der die Radprofis bei der Spanien-Rundfahrt fast jährlich an ihre Grenzen bringt, hieß es weiter: "Schon auf dem ersten Anstieg kommt uns diese Weltmeisterschaft wie der Angliru vor."
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27 Versuche - kein Tor: Spanien kann Kap Verde nicht knacken

Quelle: Perform

WM: Spanien-Coach bleibt gelassen

De la Fuente hatte derlei Schlagzeilen wahrscheinlich schon geahnt, weshalb er sich betont gelassen gab: "Der ganze Trubel macht mir nichts aus. Wir sind jetzt seit 32 Spielen ungeschlagen." Er werde sogar ein Schild mit Verweis auf die Unbesiegt-Serie in der Kabine aufhängen, sagte er.
Und natürlich kamen auch die Fragen nach Yamal, der als einer der großen WM-Stars gehandelt wird und nach seiner Oberschenkelverletzung gegen Kap Verde erst in der 71. Minute ins Spiel gekommen war.
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Spanien blamierte sich bei seinem WM-Auftakt gegen Kap Verde

Fotocredit: Getty Images

De la Fuente war angetan vom Comeback des 18-Jährigen, der mit seinen Dribblings "nach seiner Einwechslung gezeigt hat, was er draufhat"; beim Gegner sei durch ihn "Angst" aufgekommen. Die Schmach von Atlanta konnte aber auch er nicht verhindern, nachdem sich seine Mitspieler zuvor die Zähne an der Abwehr der "Blauen Haie" und deren überragendem Torwart Vozinha ausgebissen hatten.
Es sei ein langes Turnier, und es werde noch alles "so kommen, wie wir es uns wünschen", versprach Yamal und forderte: "Zweifelt nicht daran!"

Darf kein zweites Kap Verde geben

Trotzdem ist der Status des Europameisters als Topfavorit nun schwer angekratzt. Lautete die Frage vor dem Turnier eigentlich nur, ob die Spanier oder die Franzosen Weltmeister werden, kommen plötzlich die Erinnerungen an die jüngsten WM-Traumata wieder hoch.
Vorrundenaus 2014, Achtelfinal-Aus 2018 und 2022: Eigentlich galt all das als abgehakt, doch der 67. der Weltrangliste hat dafür gesorgt, dass sich Yamal und Co. erst einmal ernsthaft fragen müssen, wie sie am Sonntag im zweiten Gruppenspiel in Atlanta den nächsten Underdog schlagen wollen.
De la Fuente versicherte, er möchte alles dafür tun, um seine Spieler davon zu überzeugen, "dass es gegen Saudi-Arabien anders laufen wird". Denn ein zweites Kap Verde können sich die Spanier nicht erlauben.
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Quelle: MagentaTV


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