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WM: Südkoreas Präsident Lee Jae Myung findet deftige Worte nach dem Turnier-Aus - Chefcoach Myung-bo Hong tritt zurück
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Update 28/06/2026 um 19:16 GMT+2 Uhr
Staatspräsident Lee Jae Myung hat sich für Südkoreas Vorrunden-Aus nach der Niederlage gegen Südafrika bei der WM bei seinem Volk entschuldigt und tiefgreifende Konsequenzen angekündigt. "Ich entschuldige mich zutiefst bei der Öffentlichkeit für die große Enttäuschung, die durch dieses inakzeptable Ergebnis verursacht wurde", schrieb Lee auf "X". Wenig später warf Chefcoach Myung-bo Hong hin.
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Quelle: SNTV
"Wir werden zügig daran gehen, die Sportverwaltung zu reformieren, damit sich so etwas niemals wieder ereignet", so der südkoreanische Präsident weiter.
Der Unmut des Staatsoberhauptes aufgrund der unerwarteten 0:1-Pleite des Teams um Gladbachs Bundesliga-Profi Jens Castrop im entscheidenden Gruppenmatch gegen Südafrika richtete sich offenkundig gegen Nationaltrainer Myung-bo Hong und die sportliche Führung der Asiaten: "Wenn Loyalität und Fraktionismus höher bewertet werden als Kompetenz und inkompetente Personen in Führungspositionen berufen werden, ist das Ergebnis so gut wie vorprogrammiert."
Hong stand besonders wegen seines Verzichts auf Stürmerstar Heung-Min Son in der Startelf gegen Südafrika in der Kritik.
Nach der Rede des Staatspräsidenten zog der Trainer die Reißleine. "Ich entschuldige mich aufrichtig bei der koreanischen Öffentlichkeit, die unsere Mannschaft unterstützt hat. Heute trete ich von meinem Amt zurück", erklärte der 57-Jährige auf einer Pressekonferenz am Sonntag im mexikanischen Zapopan, wo die Südkoreaner ihr Trainingslager bezogen hatten.
Südkoreas dritter Platz nach nur einem Sieg (2:1 gegen Tschechien) sowie einem weiteren 0:1 gegen Mexiko reichte nicht zum Einzug ins Sechzehntelfinale. Im Turnierverlauf hatte ein Streit zwischen dem Team und den Medien die Atmosphäre beim WM-Halbfinalisten von 2002 nachhaltig eingetrübt.
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(SID)
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