WM 2026 - Verwirrung um Tor der Schweiz im Spiel gegen Katar wegen potenzieller Abseitsstellung: FIFA zeigte VAR-Grafik nicht

Die Schweiz ging in ihrem ersten Gruppenspiel bei der WM 2026 gegen Katar nach einer Viertelstunde durch einen verwandelten Foulelfmeter von Breel Embolo in Führung. Vor der Entstehung des Strafstoßes lag laut TV-Standbild allerdings eine stark abseitsverdächtige Spielsituation vor. Als der VAR-Check abgeschlossen war, hielt Schiedsrichter Hector Said Martinez jedoch an seiner Entscheidung fest.

Breel Embolo (r.) erzielte das 1:0 für die Schweiz

Fotocredit: Getty Images

Und diese Entscheidung sorgte für reichlich Diskussionen, da die vom VAR festgelegte Abseitslinie nicht wie sonst üblich gezeigt wurde.
"Ich hätte mit einer Abseitsposition gerechnet", wunderte sich auch Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer im "ZDF". "Ich kann mir nur vorstellen, dass die Kamera eine falsche Perspektive gezeigt hat oder die halbautomatische Abseitslinie ausgefallen ist."
Diese halbautomatische Abseitstechnologie ermöglicht den Zuschauern die Einblendung einer 3D-Animation und funktionierte in den bisherigen WM-Spielen bei vergleichbaren Szenen zuverlässig.
Bei der WM 2026 lässt die FIFA jeden Spieler in 3D scannen. Die dabei entstehenden Bilder und digitalen Avatare werden in das System der halbautomatischen Abseitstechnologie integriert.
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Quelle: MagentaTV


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