WM-Teilnahme für den Iran in Gefahr: Staat spricht Reiseverbot für Nationalmannschaften in "verfeindete" Länder aus

Rund zweieinhalb Monate vor Beginn der Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada hat der Iran seinen Nationalmannschaften und Sportvereinen bis auf Weiteres verboten, in Länder zu reisen, die als "feindlich" gelten. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur "Isna" unter Verweis auf Sicherheitsrisiken für die Sportlerinnen und Sportler.

Der Iran hat sich für die Fußball-WM 2026 qualifiziert

Fotocredit: Getty Images

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.
Der Iran soll bei der WM im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht.
Zuletzt sorgte die iranische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen weltweit für Schlagzeilen. Beim ersten Gruppenspiel der Asienmeisterschaft in Australien hatte die Mannschaft Anfang März gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet, daraufhin wurden sie in der Heimat als "Verräterinnen" bezeichnet.
Nach dem Turnier beantragten ursprünglich sieben Mitglieder des Teams aus Angst vor Repressalien in ihrer Heimat Asyl, zogen größtenteils aber ihre Anträge zurück - so blieben "nur" zwei Spielerinnen im australischen Brisbane.
Das könnte Dich auch interessieren: Italien schlägt Nordirland - Endspiel gegen Bosnien
(SID)
picture

Frankreich schlägt Brasilien im WM-Test trotz Rot für Upamecano

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung