WWE: Bad-Boy Tim Wiese selbstbewusst kurz vor offiziellen Debüt als Wrestler

Der frühere Nationaltorhüter Tim Wiese ist sich vor seinem offiziellen Debüt als Wrestler seiner Rolle bewusst. Am 3. November gibt Wiese seinen WWE-Einstand als Wrestler. Seinen offiziellen Kampfnamen kennt er noch nicht. Doch welche Rolle er als Wrestler spielen soll, ist dem 34-Jährigen schon klar. "Ich denke mal, ich bin der Böse", sagte Wiese dem "SID".

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Fotocredit: Eurosport

In die Rolle werde er zwar "so ein bisschen reingedrängt", meint der frühere Nationaltorhüter vor seinem WWE-Debüt in München:
In jedem Fall wird er polarisieren. "Und ob ich am Ende mit einem rosa Höschen rumlaufen muss, weiß ich noch nicht. Klar. Es wird Leute geben, die mich anfeuern. Und es wird Leute geben, die hoffen, dass ich auf die Fresse bekomme", sagt Wiese und verspricht "eine großartige Show. Wir werden ein Feuerwerk abbrennen." Und er kündigt an:

Wiese in seiner perfekten Rolle

Man merkt: Tim Wiese fühlt sich wohl, ja er geht richtig auf in der Rolle des Bad Boy. Sie hat er schon in seiner Karriere als Fußballer gerne gespielt. Nun darf er es offiziell tun. Im Fußball von heute gebe es "nur noch die lieben Jungs", sagt er:
Als Fußballer undiplomatisch gewesen zu sein, bereut er nicht. Auch wenn es ihn vielleicht Länderspiele gekostet hat. "Ach, das juckt mich nicht", beteuert er: "Ob ich sechs oder sieben Länderspiele hab oder 50, es ist halt so." Auch dass er sein vorzeitiges und unfreiwilliges Karriere-Ende bei 1899 Hoffenheim so lapidar kommentierte ("Elf Spiele und drei Jahre bezahlter Urlaub. Das ist wie ein Lotto-Jackpot") brachte ihm Kritik ein.
"Aber das war doch einfach nur die Wahrheit", sagt er:
Zumal er heute wieder hart arbeitet für sein Geld. Richtig hart. Das viel zitierte Kilo Bisonfleisch zum Frühstück isst er aktuell nicht, doch im Ring schuftet der inzwischen 120 Kilo schwere und wie immer tiefgebräunte Wiese richtig hart. Mehr als eine Stunde wirft er sich pro Einheit in die Seile und lässt sich mehrfach mit einem lauten Knall auf den Boden werfen.
Wiese war schon immer hart zu sich und den anderen, doch ein Training wie bei den Tryouts in Orlando hat er noch nicht erlebt. "Die Amis sind Drill Instructor, die wollen sehen, ob Du beißen kannst", sagt er: "Und das ist genau mein Ding."
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