Geherin verbessert Weltrekord scheinbar um über zehn Minuten - Organisatoren böse blamiert

Geherin Kimberly García Leon hat bei den Panamerikanischen Meisterschaften in Santiago de Chile einen vermeintlichen Weltrekord aufgestellt, weil die Organisatoren eine zu kurze Strecke bereitstellten. Statt den angegebenen 20 Kilometern liefen die Athletinnen und Athleten nur 17 km. García Leon triumphierte in 1:12:26 Stunden, was über die 20-km-Distanz ein neuer Weltrekord gewesen wäre.

Kimberly García Leon

Fotocredit: Getty Images

Neben García Leon unterboten elf weitere Athleten den aktuellen Weltrekord der Chinesin Yang Jiayu (1:23:49 h). Rechnet man die gelaufenen 17-km-Zeiten auf 20 km hoch, wäre allerdings keine Sportlerin unter dieser Marke geblieben.
Aufgrund der guten Austragungsbedingungen waren generell aber starke Zeiten zu erwarten, doch Vielzahl an Top-Zeiten sorgte schnell für Misstrauen.
"Wir haben es schon auf dem ersten Kilometer gemerkt, die Zeit passte nicht zur Strecke. Es ging mehr darum, seine Emotionen zu kontrollieren und nicht die Kontrolle zu verlieren", wird Siegerin Leon von "ESPN" zitiert.
Auch die brasilianische Athletin Viviane Lyra, die Platz vier belegte, bemerkte früh im Rennen, dass es nicht mit rechten Dingen zuging.

Zeiten gestrichen und Ergebnisse annulliert

"Wir haben die Geschwindigkeit genau kontrolliert, und die erste Runde ging sehr schnell. Wir sahen, dass die Geschwindigkeit zu hoch war, sie war schneller als bei den Männern", sagte Lyra laut "ESPN" und fügte hinzu: " Wir wussten, dass es etwas Seltsames war, also haben wir nicht über die Zeit nachgedacht."
Nachdem die Strecke letzten Endes vermessen war, stellte sich die richtige Länge von 17 Kilometern heraus. Die Zeiten wurden gestrichen und das Ergebnis annulliert.
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Quelle: Eurosport

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