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BMW International Open 2015: Martin Kaymer mit schwachem Auftakt
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Publiziert 25/06/2015 um 15:45 GMT+2 Uhr
Golfstar Martin Kaymer kommt einfach nicht in Schwung: Der 30-Jährige erlebte sechs Tage nach seinem Aus als Titelverteidiger bei der US Open die nächste Enttäuschung. Der ehemalige Weltranglistenerste, der sich schon seit Wochen in einem Formtief befindet, rettete sich bei der 27. BMW International Open in München-Eichenried durch ein spektakuläres Birdie am letzten Loch gerade noch auf Par.
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Doch auch damit steht der Rheinländer auf der zweiten Runde am Freitag noch stark unter Druck.
"Das ist zur Zeit ein bisschen frustrierend. Meine Schläge sind einfach nicht gut genug. Ich habe die ersten neun Löcher sehr gut gespielt, dann nicht mehr so. Das war kein optimaler Auftakt", kommentierte Kaymer mit finsterer Miene seinen durchwachsenen Start in das Turnier, das er 2008 als bislang einziger Deutscher gewonnen hatte.
Dass Kaymer immerhin mit einem Birdie aufhören konnte, bei dem er sich wegen der äußerst schwierigen Lage des Balles sogar nasse Füße holte, soll für Freitag noch einmal Auftrieb geben. "Ich muss die ersten Abschläge gut hinbekommen - und dann muss der Putter heißlaufen. Dann sind auch fünf oder sechs unter Par möglich", sagte der zweimalige Major-Sieger zu seinen weiteren Aussichten.
Sechs Schläge hinter Johnston
Im Zwischenklassement lag Kaymer, der sich auf den zweiten neun Löchern zwei Bogeys und sogar einen Doppel-Bogey erlaubte, bereits sechs Schläge hinter Andrew Johnston. Der Engländer führte das Feld mit einer 66er-Runde an. Auch der schwedische Favorit Henrik Stenson, der gemeinsam mit Kaymer auf die Runde gegangen war, hat trotz eines Triple-Bogeys an Loch 16 mit fünf unter Par weiterhin gute Aussichten auf den Sieg bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Veranstaltung.
Überraschend gut schlug sich Florian Fritsch (Heidelberg). Der 29-Jährige spielte eine 68 und konnte sich mit vier unter Par im Vorderfeld platzieren. "Ich bin sehr glücklich, dass ich ein bisschen vorne mitmischen kann. Das war definitiv ein schöner Start", sagte der frischgebackene Vater Fritsch.
Marcel Siem (Ratingen) beendete die Runde mit 71 Schlägen, ebenso Bernd Ritthammer (Nürnberg). "Das ist mühsam und tut irgendwie weh. Es fehlt ein bisschen der Glaube", meinte ein enttäuschter Siem, der in Eichenried das Golfspielen gelernt hat. Er werde aber weiter "alles versuchen. Ich treffe aber keine Vorhersagen."
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