British Open: Martin Kaymer zittert und schafft den Cut

Martin Kaymer hat sich trotz einer weiteren mäßigen Leistung bei den 146. British Open für die Schlussrunden am Wochenende qualifiziert. Der 32-Jährige spielte beim dritten Major der Saison auch am zweiten Tag aufgrund zweier später Bogeys eine 72, war aber gut vier Stunden nach Ende seiner Runde am späten Nachmittag bei einsetzendem Regen als 52. des Zwischenklassements sicher im Cut.

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Die zur Halbzeit besten 70 sowie die zusätzlich schlaggleichen schwächsten Teilnehmer beim ältesten noch ausgespielten Turnier der Welt dürfen auch am Wochenende an den Abschlag gehen.

Große Schwankungen

Zufrieden war Kaymer nicht. "Zwei über Par habe ich nicht verdient. Ich habe mein Bestes gegeben und eigentlich echt gut gespielt", sagte der zweimalige Major-Sieger über seine Vorstellung. Aufgrund der wechselnden Winde sei der Par-70-Kurs "sehr, sehr schwierig" zu spielen gewesen. Die späten Starter hatten am Freitag bei zum Teil heftigen Regen auf dem Dünen-Kurs noch mehr zu kämpfen.
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Kaymer, seit Wochen durch eine entzündete Bizepssehne in der linken Schulter am schmerzfreien Schwingen gehindert, präsentierte sich im Royal Birkdale Golf Club an der englischen Westküste zunächst in konstanter Verfassung. Nach dem Birdie auf Loch zehn warfen ihn Bogeys auf den Bahnen 11, 16 und 18 aber wieder zurück.
Die Qualifikation für die finalen Runden ist für den ehemaligen Weltranglistenersten angesichts der schmerzhaften Schulterblessur bereits ein Erfolg. Kaymer hatte im Vorfeld nur eingeschränkt trainieren können und musste das Turnier unter Schmerzmitteln bestreiten.
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