Eurosport
Rory McIlroy gelingt historische Titelverteidigung beim Masters in Augusta: Nordire lässt seine Eltern zittern
Von
Publiziert 13/04/2026 um 15:08 GMT+2 Uhr
Rory McIlroy hat trotz einiger Schreckmomente als erster Spieler seit Tiger Woods seinen Titel beim US Masters in Augusta erfolgreich verteidigt. Und das vor den Augen seiner Eltern, die im Vergleich zum Vorjahr dieses Mal angereist waren. "Das bedeutet mir alles", sagte der Nordire, der seine Familie am entscheidenden Wochenende zittern ließ. Beinahe wäre Scottie Schefler noch vorbeigezogen.
McIlroy nach Masters-Titelverteidigung: "Teil der Reise"
Quelle: Perform
Rory McIlroy ging in die Knie und drückte Töchterchen Poppy fest an sich, küsste seine Frau Erica - und fiel dann mit Tränen in den Augen seinen Eltern Gerry und Rosie um den Hals. Es war der emotionale Höhepunkt nach seinem historischen Triumph im Gold-Mekka von Augusta.
"Ich bin so glücklich, dass ihr hier seid. Das bedeutet mir alles", sagte McIlroy, als er als erster Spieler seit Tiger Woods seinen Titel beim legendären US Masters erfolgreich verteidigt hatte.
"Meine Eltern waren letztes Jahr nicht dabei", sagte McIlroy: "Ich musste sie dieses Jahr ein bisschen überzeugen, zu kommen, weil sie dachten, ich hätte letztes Jahr nur gewonnen, weil sie nicht da waren. Das konnten wir widerlegen."
Doch Mama und Papa mussten zittern. Und wie. Dabei lag McIlroy zur Halbzeit schon mit sechs Schlägen vorne (Rekord), dann strauchelte der 36-Jährige jedoch - aber verlor dennoch nicht die Nerven.
McIlroy erst der vierte Golfer, dem die Titelverteidigung beim Masters gelingt
"Ich kann einfach nicht glauben, dass ich 17 Jahre auf ein grünes Jackett gewartet habe und dann gleich zwei nacheinander gewinne. So läuft es eben", sagte McIlroy, dem nach Woods, Jack Nicklaus und Nick Faldo erst als viertem Profi der Geschichte das Kunststück gelang, an der Magnolia Lane zweimal in Serie zu triumphieren. "Das Sakko passt noch immer, das finde ich gut", scherzte McIlroy.
Doch es hat nicht viel gefehlt und er hätte Scottie Scheffler (USA) in den berühmten Zwirn helfen müssen. Denn nach zwei fabelhaften Tagen schwächelte McIlroy am Finalwochenende plötzlich, mit nur noch zwei Schlägen vor Scheffler ging es ans letzte Loch.
Und McIlroy setzte seinen Abschlag in den Wald, fast sogar auf das Fairway von Bahn zehn. Was für ein Drama. Doch der Nordire biss sich durch, ein Bogey rettete ihm den Sieg - und eine Prämie von 4,5 Millionen US-Dollar.
McIlroy: "War ein hartes Wochenende"
"Es war ein hartes Wochenende. Den Großteil meiner Arbeit habe ich am Donnerstag und Freitag erledigt", sagte McIlroy, nun sechsmaliger Major-Sieger: "Ich bin einfach unglaublich froh, dass ich durchgehalten und es geschafft habe."
Hinterher freute sich McIlroy auf einen "besonderen Abend", wie er sagte: "Ich habe so lange darauf gewartet, das Masters zu gewinnen, und plötzlich gewinne ich zwei nacheinander. Also möchte ich das auch genießen."
Danach will sich "Rors" ein paar Wochen Pause gönnen. Und dann weitere Majors gewinnen. "Ich setze mir keine konkrete Zahl", sagte McIlroy, aber bei nun sechs will er "sicherlich nicht aufhören". Und vielleicht sind Mama und Papa dann auch wieder mit dabei.
Das könnte Dich auch interessieren: "Den Tom Brady machen": Langer spielt mit Comeback-Gedanken
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/04/03/image-a6aa1d32-8fb8-4313-9a2c-21fc8ce60eda-85-2560-1440.png)
Woods in Handschellen: Polizei veröffentlicht Video-Aufnahmen
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung