PGA Tour: Veranstalter der Phoenix Open muss aufgrund von Fehlverhalten der Zuschauer eingreifen
Publiziert 13/02/2024 um 17:14 GMT+1 Uhr
Beim PGA-Turnier im US-amerikanischen Phoenix (Arizona) rückte der Sport mitunter in den Hintergrund. Stattdessen sorgten die Besucher des berühmten Events für mächtig Wirbel. Neben Alkoholeskapaden und wilden Kostümierungen geriet die Menge teilweise sogar mit den anwesenden Topspielern aneinander. Schließlich musste der Veranstalter eingreifen und Maßnahmen treffen, um der Lage Herr zu werden.
Phoenix Open
Fotocredit: Getty Images
Wenn die besten Golfer der Welt nach Arizona reisen, gleicht die Stimmung in Scottsdale bei den Phoenix Open immer wieder einem Volksfest.
Das Event gilt als lautestes Turnier auf der Tour, rund 200.000 Besucher kommen jährlich zu den "People’s Open".
In diesem Jahr wurden allerdings Grenzen überschritten, der Veranstalter musste schließlich einschreiten.
Nachdem zahlreiche Fans ab fünf Uhr morgens am Samstag sichtlich angeheitert über das Gelände zogen und einige Golfer mit den Zuschauern in Konflikt gerieten, sahen sich die Organisatoren gezwungen zu reagieren.
Der Höhepunkt des Gelages: Ein Zuschauer hechtete oberkörperfrei an der berühmten Spielbahn 16 in den Boden und malte mit den Armen unter dem Gejohle der Menge Schneeengel in den Sand.
Veranstalter entschuldigt sich bei Zuschauern
Infolgedessen wurde der Alkoholverkauf gestoppt und der Einlass beschränkt. In einer Erklärung entschuldigten sich die Veranstalter bei den "großartigsten Golffans aufrichtig für etwaige Unannehmlichkeiten".
Bei den Golfern entschuldigte man sich offiziell allerdings nicht. Dabei hatte Masters-Champion Zach Johnson sich mit einer Gruppe pöbelnder Zuschauer angelegt.
Auch Billy Horschel flehte die tobende Menge um Ruhe bei den Schlägen an. Der dreimalige Major-Sieger Jordan Spieth geriet ebenfalls in eine Auseinandersetzung.
Den Sieg holte sich übrigens Nick Taylor im Stechen gegen Charley Hoffman und schnappte sich so seinen vierten Turniersieg auf der PGA Tour. Allerdings geriet der Sport an diesem Wochenende in den Hintergrund.
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Quelle: Eurosport
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