Der Vizemeister kann am Sonntag bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim aber nachziehen. Für Meisterschafts-Topfavorit Kiel war es in der dritten Partie die erste Niederlage.

"Man braucht nur auf die Tribüne zu schauen, um zu sehen, was das bedeutet. Aber unter dem Strich sind es natürlich nur zwei Punkte", sagte Flensburgs Holger Glandorf mit Blick auf den feiernden Hexenkessel der "Hölle Nord". Kiels Trainer Alfred Gislason haderte: "Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht."

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Vor 6270 Zuschauern in der lange im Voraus ausverkauften Flens-Arena wogte die hitzig und emotional geführte Partie immer wieder hin und her. Nach 18 Minuten setzte sich der THW beim 11:8 erstmals um drei Tore ab, angeführt vom starken Dänen Rasmus Lauge antwortete Flensburg aber mit einem 7:1-Lauf und der 15:13-Pausenführung.

Flensburgs Zwischensprint reicht bis zum Schluss

In der zweiten Halbzeit liefen die Keeper Benjamin Buric (Flensburg) und Niklas Landin (Kiel) sowie später auch der eingewechselte Andreas Wolff zur Höchstform auf. Landin hatte sich am Fuß verletzt.

Kiel leistete sich jedoch zunehmend Abspielfehler. Zudem mangelte es in der Offensive an Ideen, um die starke Flensburger Deckung zu knacken. So zog der Gastgeber nach dem zwischenzeitlichen 17:17-Ausgleich des THW mit einem 4:0-Lauf wieder davon und gab die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr her.

Beste Schützen waren auf Seiten der Flensburger Glandorf und Hampus Wanne (je 5 Tore), für Kiel traf Nationalspieler Hendrik Pekeler sechs Mal.

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