"Man muss sich schon Gedanken machen und die Gründe für die fehlenden Resultate bei den vergangenen Turnieren analysieren", sagte Brand bei Sport1, der aber zugleich ein Qualitätsproblem ausmachte: "Man muss anerkennen, dass Mannschaften wie Frankreich oder Ägypten individuell besser besetzt sind, zumindest was die Angriffsleistung betrifft."
Daher sei das von der Verbandsspitze vorgegebene Medaillenziel auch nicht leicht umzusetzen gewesen, betonte der Ex-Bundestrainer nach dem 26:31 Deutschlands gegen Ägypten: "Man muss festhalten, wer dieses Ziel ausgegeben hat, es waren nicht die Handballfachleute."
Das von der Mannschaft zunächst anvisierte Halbfinale sei dagegen "durchaus ein realistisches Ziel" gewesen, sagte Brand: "Die andere Geschichte war Bob Hanning (DHB-Vizepräsident, d. Red.), der schon 2013 von der Goldmedaille in Tokio gesprochen hat. Das muss man trennen von dem, was die Mannschaft gesagt hat. Die Mannschaft war sich ebenso wie der Trainer der Schwere der Aufgabe bewusst."
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Insgesamt hätte die Mannschaft nicht enttäuscht, sagte der 69-Jährige: "Die Mannschaft ist von der Altersstruktur her nicht die jüngste. Das wird immer so dahingestellt, aber es sind schon einige Spieler klar über 30 und einige an der Grenze. Aber ich denke, insgesamt ist man auf einem guten Weg, weil auch in der Bundesliga jetzt viele Junge zum Einsatz kommen, die ihre Erfahrungen sammeln können. Aber man darf die individuelle Ausbildung nicht außen vor lassen."
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