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Karabatic denkt an Heimat
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Publiziert 19/03/2009 um 11:13 GMT+1 Uhr
Welthandballer Nikola Karabatic vom THW Kiel setzt das Verwirrspiel um seine Zukunft fort. Der Franzose bezeichnete seinen Ex-Club Montpellier HB als "Verein meines Herzens" und bekräftigte, seinen bis 2012 laufenden Vertrag mit Bundesliga-Spitzenreiter Kiel nicht verlängern zu wollen.
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"Ich habe Angebote von Barça, Ciudad und Montpellier", teilte Karabatic am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. "Ich würde Montpellier bevorzugen. Aber nichts ist besprochen, nichts ist unterschrieben." Bei seinem Heimatverein spielt Bruder Luca als Kreisläufer.
Am Vortag hatte der Olympiasieger seinen baldigen Wechsel in Aussicht gestellt. "Eins ist sicher: Ich werde nicht in Kiel bleiben", zitierte ihn die französische Sportzeitung "L'Équipe" in einem Interview. Er brauche noch eine Woche, bevor er eine Entscheidung treffe. Auf seiner Homepage erklärte Karabatic: "Im Gegensatz zu dem, was geschrieben wurde, habe ich nicht gesagt, dass ich nicht in Kiel bleiben werde. Ich habe gesagt, dass ich meinen Vertrag nicht verlängern werde. Das ist nicht dasselbe."
Kein Zweifel an Serdarusic: "Er ist unschuldig"
In der angeblichen Manipulationsaffäre rund um den THW verteidigte das Rückraum-Ass seinen früheren Coach Zvonimir Serdarusic: "Wenn jemand geradlinig ist, dann er. Ich hege an ihm überhaupt keine Zweifel. Er ist unschuldig." Noch vor zwei Wochen habe er einige Tage bei ihm in Kiel verbracht, seitdem werde Serdarusic von der Polizei überwacht. Ursprünglich wollte Karabatic seinem langjährigen Mentor zu den Rhein-Neckar Löwen folgen. Dann aber nahm Serdarusic Abstand von einem Engagement in Mannheim - und Karabatic kam neu ins Grübeln.
Der 24-Jährige bedauert, dass die Kieler Bundesliga-Rekordserie derzeit von Negativ-Schlagzeilen überlagert wird. "Wir können alles gewinnen, aber niemand interessiert sich dafür, was auf dem Parkett passiert", beklagte Karabatic. Das Image des THW sei "beschmutzt, aber noch gibt es keine Beweise".
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