Prozess vor Abschluss

Der Handballprozess gegen die früheren THW-Kiel-Verantwortlichen Uwe Schwenker und Zvonimir Serdarusic steht unmittelbar vor dem Abschluss. Am 23. Januar halten die Verteidiger der beiden Angeklagten ihre Plädoyers. Die Urteilsverkündung ist für den 26. oder 27. Januar angesetzt.

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Den Angeklagten wird vorgeworfen, das Champions-League-Finale 2007 gegen den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt durch Schiedsrichterbestechung gekauft zu haben. Beide bestreiten das.
Die Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch in ihrem Schlussvortrag Freiheitsstrafen und Geldauflagen gefordert. Für Ex-Geschäftsführer Schwenker beantragte Staatsanwalt Axel Goos eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten, ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung. Zudem soll der 52-Jährige eine Geldauflage von 25.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen.
Für Ex-Trainer Serdarusic forderte der Staatsanwalt eine 17-monatige Freiheitsstrafe auf ebenfalls zwei Jahren Bewährung. Ferner soll der ehemalige Coach eine Geldauflage von 15.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.
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