In den ersten Minuten der Partie war Paris Saint-Germain die etwas bessere Mannschaft und erspielte sich eine Führung. Dainis Krištopāns erzielte das erste Tor des Spiels, Nedim Remili das 2:1 – beide Male glich Barcelona durch Aaron Pálmarsson und Aleix Gómez aus. Die Anfangsphase war extrem torreich. Beide Mannschaften gingen ein sehr hohes Tempo, vor allem Barcelona schloss die Angriffe schnell ab. So ging es während der ersten 15 Minuten durchgängig weiter. Paris traf, Barcelona verkürzte – Paris spielte seine Angriffe etwas länger aus.
Doch in der 17. Minute kippte das Spiel. Barcelonas Blaž Janc erzielte den 10:10-Ausgleich. Von da an konnte das ersatzgeschwächte PSG das Tempo von Barcelona nicht mehr mitgehen und die Katalanen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Grundlage dafür war zum einen die aktive 6:0-Abwehr, zum anderen aber vor allem ein bärenstarker Torhüter Kevin Möller, der zahlreiche Großchancen der Franzosen vereitelte. Im Angriff zeigte bei Barcelona vor allem Dika Mem (Trefferquote 8/9) eine gute Leistung. Zur Pause führte der FC Barcelona mit 18:14.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Franzosen eine Leistungssteigerung und agierten vor allem in der Abwehr konsequenter in den Zweikämpfen. Barcelona kam dank der individuellen Klasse der Rückraumspieler wie Mem oder Pálmarsson zwar immer wieder zum Torerfolg, doch zunächst konnten die Katalanen den Vorsprung nicht ausbauen, was auch an ein paar Zeitstrafen für die Spanier lag. Weil bei Paris Dylan Nahi immer besser ins Spiel kam und der Linksaußen einige Tore erzielte, hatte PSG in der 45. Minute sogar die Chance, auf 25:27 zu verkürzen.
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Doch das Paris‘ Problem über die gesamte Spieldauer wurde auch in dieser Phase deutlich: Die Chancenverwertung war nicht gut genug. Entweder Barcelonas Möller vereitelte beste Chancen oder den Parisern unterliefen in den entscheidenden Situationen technische Fehler. Darum konnte Barcelona den Vier-Tore-Vorsprung schnell wiederherstellen und bis zum Abpfiff sogar noch ausbauen. Mit 37:31 gewann Barça und konnte in den letzten Minuten sogar noch die besten Spieler für das Finale schonen.
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