Den entscheidenden Siebenmeter verwandelte der Flensburger Lasse Svan, einer von acht Bundesliga-Profis im Kader der Dänen.
Zuvor sorgte das erste Viertelfinal-Match für ordentlich Zündstoff. Im Fokus standen dabei immer wieder die Schiedsrichter, die mehrfach nach Ende der abgelaufenen Zeit, wichtige Entscheidungen treffen mussten.
Die Ägypter hielten bis zum Schluss mit den favorisierten Dänen mit und verpassten zwischenzeitlich sogar die Chance auf den Sieg. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit erzielte Dänemark das 28:28.
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Die Chance für Ägypten, mit noch 30 Sekunden auf der Uhr die Sensation zu schaffen und den Siegtreffer zu erzielen. Doch die Schiedsrichter schauten sich die Situation noch einmal genauer an und stellten fest: Wechselfehler der Ägypter. Statt dem eigenen Angriff bekam Dänemark den Ball und rettete sich in die Verlängerung.

Hansen fliegt mit Rot runter

Am Ende der ersten Verlängerung dann das nächste Drama: Die Dänen führten zehn Sekunden vor Schluss mit einem Treffer (34:33), bei eigenen Angriff war aber bereits Zeitspiel angezeigt, Mikkel Hansen warf den Ball, kurz nachdem der Pfiff zum Freiwurf erfolgte.
Wieder schauten sich die Schiedsrichter die Situation an und entschieden: Rot für Hansen, der Ägypten die Chance auf den direkten Freiwurf verwehrt hatte, wegen grober Unsportlichkeit und Siebenmeter für Ägypten.
Mohamed Sanad verwandelte und rettete Ägypten in die zweite Verlängerung. Auch diese bot wieder Zündstoff und eine Entscheidung nach Ablauf der Zeit.
Diesmal für Dänemark: Bei 34:35 aus Sicht der Skandinavier warf sich ein Ägypter vor den Freiwurf. Gleiche Entscheidung wie zuvor: Rot für Ibrahim ElMasry und Siebenmeter für Dänemark. Magnus Landin Jacobsen verwandelte und sorgte für das Siebenmeterwerfen.
Dort setzte sich der Favorit dann durch und steht nach 39:38 im Halbfinale der Weltmeisterschaft. Auch Schweden steht im Halbfinale - die Skandinavier setzen sich gegen Katar mit 35:23 (14:10) durch und treffen nun auf Frankreich. Der Weltmeister von 2017 tat sich gegen Ungarn, das wie Spanien im Turnierverlauf gegen die deutsche Mannschaft siegreich gewesen war, allerdings sehr schwer und siegte erst nach Verlängerung mit 35:32 (30:30, 12:14).
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