Im Endspiel am Sonntag ließ Bietigheim dem Ausrichter Viborg HK beim 31:20 (17:10)-Erfolg keine Chance. Im Halbfinale hatte sich das Gaugisch-Team am Vortag mit 34:33 (14:12) gegen Herning-Ikast Handbold durchgesetzt. Nun winkt Bietigheim sogar der Gewinn des Triples, am 28./29. Mai geht es beim Endrundenturnier in Stuttgart um den DHB-Pokal.
Aus der Heimat gratulierte Verbandspräsident Andreas Michelmann. "Der Gewinn der European League krönt eine bereits jetzt bemerkenswerte Saison der Bietigheimer Frauen. Das Jahrzehnt des Handballs hat gerade erst begonnen - und dieser Titel ist ein Impuls für den gesamten deutschen Frauenhandball", sagte der Chef des Deutschen Handballbundes (DHB).
In ihrem zweiten Europacup-Finale nach 2017 (EHF-Cup gegen Rostow-Don) spielten sich die Bietigheimerinnen zwischenzeitlich in einen kleinen Handball-Rausch. Beste Torschützinnen waren die deutschen Nationalspielerinnen Xenia Smits und Julia Maidhof mit sechs Treffern.
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Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase drehte die SG mächtig auf, machte aus einem knappen Rückstand (4:5) binnen weniger Minuten eine komfortable Führung (11:6) und zog den favorisierten Gegnerinnen vor allem mit einer überragenden Defensive den Zahn. Spätestens nach 40 Minuten war die Partie beim Spielstand von 24:12 entschieden.
Bietgheim hatte sich unter der Regie von Coach Gaugisch, der vor Kurzem auch die deutsche Nationalmannschaft als Bundestrainer übernommen hat, erst Anfang Mai vorzeitig den deutschen Meistertitel gesichert. Nun folgte durch den 50. Pflichtspielsieg hintereinander der Triumph im Europacup.
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