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Handball-EM: Hendrik Wagner gegen Schweden mit Atemproblemen ausgewechselt - "Bekam keine Luft mehr"
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Publiziert 23/01/2022 um 22:53 GMT+1 Uhr
Sorge um Handball-Nationalspieler Hendrik Wagner: Nach überstandener Coronainfektion kam der 24-Jährige in der zweiten Halbzeit beim 21:25 (10:12) gegen Schweden im Hauptrundenspiel der Europameisterschaft aufs Feld. Doch nach wenigen Minuten wurde der Heidelberger wieder ausgewechselt. Wagner litt unter Atemproblemen, wie Bundestrainer Alfred Gislason nach dem Spiel erklärte.
Hendrik Wagner
Fotocredit: Imago
Der Rückraumspieler des Zweitligisten Eulen Ludwigshafen war am vergangenen Sonntag als Nachrücker für Julius Kühn nach Bratislava gereist, hatte sich aber umgehend wegen eines positiven PCR-Tests in Isolation begeben müssen.
Am Spieltag des Aufeinandertreffens mit den Schweden hatte der . Der Rückraumspieler hatte zwei negative PCR-Tests absolviert und war "eingehend internistisch und kardiologisch" untersucht worden, wie der DHB kommunizierte.
Doch gegen Schweden machten sich die Folgen der Infektion beim 24 Jahre alten Rechtshänder schnell bemerkbar. "Nach drei Angriffen bekam er keine Luft mehr", erklärte Gislason nach dem Spiel in der "ARD".
Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung musste er das Feld wieder verlassen. Zuvor hatte er einen Treffer erzielt, war aber auch mit einem Fehlwurf und einigen Unkonzentriertheiten aufgefallen.
"Er war nicht in der Verfassung zu spielen"
"Nach drei, vier Minuten merkte er schon den Virus", gestand Gislason. Zwar habe sich der Isländer während des Aufwärmens versichert, dass Wagner sich "topfit" fühlte.
Doch "auf dem Spielfeld ist es etwas Anderes, wenn du dann drei Minuten mit vollem Einsatz hin und her rennen musst", erklärte der 62 Jahre alte DHB-Coach und konstatierte: "Er war nicht in der Verfassung zu spielen."
Für das letzte Spiel der Europameisterschaft gegen Russland am Dienstag (18:00 Uhr im Liveticker) verzichtet Gislason folglich auf den Einsatz weiterer Quarantäne-Rückkehrer. "Durch die Erfahrung jetzt mit Hendrik ist das Quatsch und hat keinen Sinn", begründete der Isländer in der "ARD".
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