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Olympische Spiele 2024 in Paris: Deutsche Handballer schlagen auch Ungarn und tanken Selbstvertrauen vor Paris
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Update 19/07/2024 um 21:54 GMT+2 Uhr
Zweiter Test, zweiter Sieg: Deutschlands Handballer haben vor ihrer olympischen Medaillenmission weiteres Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason gewann auch das Vorbereitungsspiel gegen Ungarn 33:29 (20:13) dank einer starken Defensive und nährte rund eine Woche vor dem Auftakt der Olympischen Spiele in Paris die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis in Frankreich.
Deutschland schlägt Ungarn in der Olympia-Vorbereitung
Fotocredit: Getty Images
Deutschlands Handballer genossen nach dem nächsten Mutmacher für ihre olympische Medaillenmission den Applaus des Stuttgarter Publikums. Das 33:29 (20:13) gegen Ungarn nährte rund eine Woche vor dem Olympia-Auftakt die Hoffnung auf erfolgreiche Sommerspiele in Frankreich, selbst in einer kurzen Schwächephase im zweiten Abschnitt sah Bundestrainer Alfred Gislason viel Positives.
"Nach der Pause haben wir etwas den Faden verloren und nicht mehr so gut wie zuvor gedeckt", sagte Gislason bei Sport1: "Was aber gut war: Als die Ungarn sehr nah dran waren, konnten wir wieder wegziehen. Damit bin ich sehr zufrieden."
Glückliche Gesichter waren diesmal auch bei den deutschen Handballerinnen zu beobachten. Sechs Tage vor dem Start ins Olympia-Abenteuer gewann das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch ebenfalls gegen Ungarn 30:29 (15:11) und präsentierte sich im Vergleich zur jüngsten 31:36-Niederlage gegen Brasilien verbessert, war dazu in der Crunchtime nervenstark.
"Wir müssen das Positive mitnehmen, dass wir ein Spiel so schnell wieder in unsere Richtung kippen können", sagte Kapitänin Emily Bölk zur Schlussphase, in der Deutschland trotz eines zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprungs die nächste Niederlage gedroht hatte.
Nach Schlag: Sorge um Mertens
Bei den Männern machte einzig Lukas Mertens, mit sechs Toren vor 5022 Zuschauern in Stuttgart der beste Schütze der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), beim vorletzten Härtetest etwas Sorgen. Der einzige Linksaußen im deutschen 14er-Kader musste nach einem Schlag ins Gesicht im zweiten Abschnitt mit Schwindel vorzeitig in die Kabine.
Eine knappe Woche nach dem 35:30 gegen Olympiasieger und Europameister Frankreich in Dortmund zeigte Deutschland zunächst in allen Mannschaftsteilen erneut einen hochkonzentrierten Auftritt. Erst nach der extrem dominanten ersten Hälfte geriet der Offensivmotor etwas ins Stocken, das Abwehrbollwerk bröckelte. In ernsthafte Gefahr kam der Erfolg gegen den EM-Fünften, der zwischenzeitlich auf zwei Tore verkürzte, aber nicht mehr.
"Wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt, so muss es weitergehen", sagte Youngster Julian Köster. Und Kapitän Johannes Golla meinte: "Wir haben zwei, drei Sachen gesehen, die wir besser machen können, haben aber auch gesehen, dass viel funktioniert. Von daher war es ein gelungener Test für uns."
Am Sonntag folgt vor der Abreise in die französische Hauptstadt an selber Stelle noch die Generalprobe gegen Vorrundengegner Japan. Der Auftakt beim olympischen Turnier in Paris und Lille steht sechs Tage später am Samstag (19:00 Uhr auf Eurosport) gegen den EM-Dritten Schweden an.
DHB-Frauen starten gegen Südkorea
Für die Frauen geht es sogar einen Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier am kommenden Donnerstag (16:00 Uhr auf Eurosport) gegen Südkorea los - es ist der erste olympische Auftritt für eine deutsche Frauen-Auswahl seit 16 Jahren. Anders als gegen Brasilien, am Sonntag erneut Gegner beim letzten Härtetest, stand diesmal die Deckung stabiler.
Allerdings benötigten Bölk und Co. Ende der zweiten Hälfte, als Deutschland nach dem 20:14 (37.) plötzlich mit 27:29 (56.) hinten lag, einen kühlen Kopf. Bölk, Julia Maidhof, Xenia Smits und Antje Döll (alle 4 Tore) waren die besten DHB-Schützinnen.
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(SID)
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Intime Einblicke: So wohnen die Athleten im Olympischen Dorf
Quelle: SID
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