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Deutschland heiß auf Handball-WM: Auftaktspiel am Mittwoch gegen Polen "erstes Endspiel" - Druck auf DHB-Team hoch
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Update 14/01/2025 um 15:03 GMT+1 Uhr
Deutschlands Handballer starten ihr WM-Abenteuer gegen Polen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason zählt zu den Mitfavoriten. Jedoch hält der Bundestrainer den Gastgeber und Olympiasieger aus Dänemark für den absoluten Topfavorit auf den WM-Titel. Das DHB-Team trifft zum WM-Auftakt am Mittwochabend (20:30) auf Polen. "Das Spiel wird unser erstes Endspiel", ließ Gislason wissen.
Juri Knorr und Deutschland vor WM-Start
Fotocredit: Getty Images
Alfred Gislason klatschte einmal in beide Hände und schickte Deutschlands Handballer nach knackig-kurzer Ansprache auf die Aufwärmrunde. Der Bundestrainer wählte zu Beginn des Abschlusstrainings in der Jyske Bank Boxen in Herning keine großen Worte, beim WM-Auftakt gegen Polen soll sein Team am Mittwochabend (20:30 Uhr) Taten sprechen lassen.
"Man hat gemerkt, dass bei allen Beteiligten eine riesige Vorfreude herrscht. Von uns aus kann es losgehen", sagte der DHB-Coach vor dem Start der Medaillenjagd in Dänemark. Die erste Partie sei bereits wie "unser erstes Endspiel".
Fünf Monate nach dem olympischen Silber-Coup nehmen Torhüter Andreas Wolff, Senkrechtstarter Renars Uscins und all die anderen DHB-Cracks die erste WM-Medaille seit dem Wintermärchen 2007 ins Visier.
Vor allem aber wollen sie ihren fantastischen Sommer auf der großen WM-Bühne bestätigen. "Wir wollen zeigen, dass es keine Eintagsfliege war", sagte Uscins. Wolff ergänzte am Nachmittag im deutschen Teamquartier in Silkeborg: "Wir können kaum abwarten loszulegen."
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Highlights: Dänemark deklassiert chancenloses DHB-Team im Finale
Quelle: Eurosport
Olympia-Silber in Paris: Boost und Bürde
Der Olympia-Erfolg in Frankreich, das zeigen die Aussagen von Uscins und seinen Kollegen, hat das Selbstvertrauen des deutschen Teams immens wachsen lassen.
Zugleich finden sich Gislasons Schützlinge beim WM-Turnier in Dänemark, Norwegen und Kroatien in der neuen Rolle des Mitfavoriten wieder. Diesmal dürfte die Konkurrenz Deutschland auf dem Zettel haben, den großen Überraschungsmoment wird es nicht mehr geben.
Auch Gislason glaubt, "dass bei der WM ein bisschen mehr Druck auf die Spieler und die Mannschaft zukommt", schließlich werde erwartet, dass sein Team an die starken Auftritte bei den Sommerspielen mit Siegen gegen Top-Teams wie Frankreich, Schweden und Spanien anknüpft. "Und damit könnte der ein oder andere Spieler kurzfristig Probleme haben."
Auch deshalb werde der Auftakt gegen Polen - jenes Team also, gegen das bei der bislang letzten WM-Medaille vor 18 Jahren beim Wintermärchen in eigenen Land der Goldtraum im Finale von Köln wahr wurde - ein echter Gradmesser.
Holpriger WM-Test gegen Brasilien als Warnung
"Nach den Brasilien-Spielen sind wir gewarnt", sagte Kapitän Johannes Golla zu den holprigen Härtetests gegen die Südamerikaner (28:26, 32:25).
Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton sieht das deutsche Team ebenfalls noch "nicht in der Form, die man braucht, um bei einer Weltmeisterschaft auch weit zu kommen". Zudem muss es den Ausfall von Franz Semper kompensieren, der Linkshänder fehlt aufgrund von muskulären Problemen beim Auftaktspiel.
Die Vorrunde mit den weiteren Partien gegen die Schweiz am Freitag (20:30 Uhr) und Tschechien am Sonntag (18:00 Uhr) will das Team nutzen, um sich für den weiteren Turnierverlauf einzuspielen. In der Hauptrunde könnte dann ein Duell mit Top-Favorit Dänemark warten.
Der weitere Weg bis ins Viertelfinale in Oslo, wo auch die Medaillenspiele ausgetragen werden, scheint vorgezeichnet. Man habe "sehr viel" in der eigenen Hand, meint auch DHB-Sportvorstand Ingo Meckes: "Wenn wir unsere Aufgaben erfüllen, haben wir eine super Ausgangssituation für das gesamte Turnier."
Favoriten auf die Medaillen sind für Gislason die üblichen Verdächtigen. "Nach wie vor ist Dänemark das Maß aller Dinge", sagte der 65-Jährige. Dazu zählt der erfahrene Coach "nach wie vor" Frankreich und EM-Bronzemedaillengewinner Schweden "zu den großen drei". Dahinter kämen weitere Teams wie Co-Gastgeber Kroatien. Und natürlich Deutschland.
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(SID)
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