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Deutschen Hockey-Männer stehen nach Sieg gegen Spanien im EM-Finale - Deutschland will Revanche gegen die Niederlande
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Publiziert 14/08/2025 um 22:01 GMT+2 Uhr
Die deutschen Hockey-Männer sind dem Traum vom EM-Titel im eigenen Land ganz nah. Das Team von Bundestrainer André Henning setzte sich im Halbfinale von Mönchengladbach nach einem Traumstart mit 4:1 (2:1) gegen Angstgegner Spanien durch. Im Kampf um den ersten EM-Pokal seit 2013 trifft die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) im Finale nun auf den Dauerrivalen aus den Niederlanden.
Peillat sorgte für die frühe DHB-Führung gegen Spanien
Fotocredit: SID
Bei der Neuauflage des Olympiafinales von 2024 soll diesmal die Krönung erfolgen. "Extrem happy, extrem stolz gegen den Gegner, der uns bisher nicht so gut lag, so gut reinzukommen", sagte Henning bei "MagentaSport": "Es hat heute viel gebrannt im positivsten Sinne im Stadion."
Strafecken-Experte Gonzalo Peillat (1., 56.) und Kapitän Mats Grambusch (11.) sorgten für den Blitzstart des Weltmeisters, Thies Prinz erhöhte entscheidend (48.). Der zwischenzeitliche Anschluss von José Basterra (27.) war zu wenig für Spanien. "Die ersten schnellen Tore haben uns sehr gut getan, das hat uns befreit. Wir hatten natürlich auch ein bisschen im Hinterkopf, dass es gegen Spanien zuletzt schwierig war. Aber wir haben uns vorgenommen, mutig zu spielen", sagte Moritz Ludwig.
Neben dem Finaleinzug dürfen sich die DHB-Männer gleichzeitig auch über das Ticket für die WM 2026 freuen, als bester nicht bereits qualifizierter EM-Teilnehmer ist der Platz beim Turnier in Belgien und den Niederlanden nun sicher. Nicht mehr dabei sein wird dann Mats Grambusch, der seine Karriere im DHB-Trikot nach der EM beenden will - der langjährige Spielführer kann seinen Abschied am Samstagabend vergolden.
Vor heimischem Publikum wolle er die Spanier nun endlich "niederreißen", hatte Henning bei MagentaSport angriffslustig verkündet, denn zuletzt war dies nicht gelungen: Erst im Juni hatten die Spanier der DHB-Auswahl das WM-Ticket in zwei Pro-League-Duellen in Berlin noch entrissen, auch bei Olympia setzte es eine Niederlage für den späteren Silbermedaillengewinner.
Blitzstart für Deutschland
Den Worten ihres Trainers leistete die DHB-Auswahl am Donnerstagabend dann sogleich Folge, und zwar furios: Bereits nach 34 Sekunden brachte Johannes Große den Hockeypark bei einem temporeichen Angriff zum Beben, nach einem Foul an dem 28-Jährigen verwandelte Peillat den fälligen Siebenmeter souverän. Noch im ersten Viertel erhöhte Grambusch dann nach Strafecke, die Iberer konnten aus ihrer Drangphase dagegen keinen Nutzen ziehen.
Unter dem langsam einsetzendem Flutlicht hielt ein glänzend aufgelegter Jean Danneberg sein Tor im Anschluss zwar lange dicht, gegen den strammen Schuss Basterras nach Strafecke war der Schlussmann jedoch chancenlos. Angetrieben von den Zuschauern entwickelte sich das Spiel in Folge zu einem echten Krimi, doch Prinz und Peillat ließen das deutsche Team aufatmen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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