Hockey-Männer erneut Weltmeister - Finalsieg gegen Spanien - Strutthoff schießt Deutschland zum Titelgewinn

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Titel verteidigt, Geschichte geschrieben: Die deutschen Hockey-Männer haben erneut den WM-Thron erklommen. Das Team von Bundestrainer André Henning bezwang am Sonntag im Finale Spanien mit 1:0 (0:0). Dreieinhalb Jahre nach dem Coup von Bhubaneswar krönte sich Deutschland damit im belgischen Wavre abermals zum Weltmeister und zog mit dem vierten WM-Triumph mit Rekordsieger Pakistan gleich.

Michel Strutthoff schießt Deutschland zum Sieg

Fotocredit: Getty Images

Die deutschen WM-Helden fielen sich erleichtert in die Arme, Bundestrainer André Henning herzte nach dem historischen Nervenkrimi sichtlich ergriffen einen nach dem anderen. Dreieinhalb Jahre nach dem Coup von Bhubaneswar krönten sich die deutschen Hockey-Männer mit einem 1:0 (0:0) gegen Spanien im belgischen Wavre abermals zum Weltmeister und zogen mit dem vierten WM-Triumph mit Rekordsieger Pakistan gleich.
"Unglaublich, es war so sackanstrengend. Wir haben als Team diese Scheiße geholt", sagte der emotionale Matchwinner Michel Struthoff, der mit dem goldenen Treffer (44.) nach dem Titeldoppelschlag von 2002 und 2006 den zweiten Back-to-Back-Erfolg Deutschlands perfekt gemacht hatte - zweimal den WM-Titel zu verteidigen war bei den Männern zuvor noch keiner Nation gelungen.
"Ich muss mich erst einmal sortieren, um das hier gerade einzuordnen. Das beeindruckt mich wirklich so krass, ich bin so happy für die Jungs", sagte Henning bei "MagentaTV" nach der "Traumreise" mit seinem Team.
Die Spanier schlossen das Turnier derweil mit ihrer ersten WM-Medaille seit Bronze im Jahr 2006 ab, zum Sieg reichte es dieses Mal aber nicht.

Revanche für Zwischenrunde

In der Zwischenrunde hatte das Team von Trainer Max Caldas der deutschen Mannschaft um Kapitän Tom Grambusch die einzige Niederlage (1:2) im Turnierverlauf zugefügt. Auch den Gold-Traum von Olympiasieger Niederlande, der im Spiel um Bronze Argentinien (1:2) unterlag, hatten die Spanier im Halbfinale platzen lassen.
Trainer Henning hatte sich vom Finaleinzug des unbequemen Gegners nicht überrascht gezeigt und prophezeit: "Das wird richtig eklig." Doch das DHB-Team, das mit dem Weltmeisterkader von 2023 nicht mehr viel gemein hat, hatte auf das Endspiel gebrannt und war nach dem Willenssieg im Halbfinale gegen Argentinien (2:1) mit Selbstvertrauen in das erneute Duell gestartet.
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Das deutsche Team feiert den WM-Sieg

Fotocredit: Getty Images

Am Ende werde es "auch eine mentale Frage sein", hatte Grambusch, der bereits beim vergangenen Triumph 2023 in Indien dabeigewesen war, betont: "Wir werden jedenfalls bestens vorbereitet sein und alles reinlegen."

Strutthoff schießt Deutschland zum Sieg

Das Team ließ den Worten seines Kapitäns Taten folgen und machte in der Belfius Hockey Arena von Beginn an Druck. Hugo von Montgelas holte nach nicht einmal zwei Minuten die erste Strafecke heraus, doch Benedikt Schwarzhaupt scheiterte an Torhüter Luis Calzado. Hinten verteidigte die deutsche Mannschaft leidenschaftlich und kam immer wieder in Kontersituationen, die sie aber nicht nutzen konnte.
Spanien kam nun häufiger in den Schusskreis, doch DHB-Keeper Jean Danneberg zeigte sich hellwach und hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. Auch nach der Halbzeitpause erwischten die Iberer den besseren Start in die Partie.
Deutschland wurde passiver, hielt zunächst weiter dagegen. Mitten in der dominanten Phase der Spanier schlug jedoch Struthoff zu.
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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