Hevia mischt Elite auf

Der Spanier Alberto Hevia (Skoda Fabia) überraschte die gesamte IRC-Elite. Erst nach der siebten Sonderprüfung der Asturien-Rallye setzte sich Giandomenico Basso (Abarth) an die Spitze und verwies Hevia um 3,7 Sekunden auf Rang zwei. Dritter ist Nicolas Vouilloz (Peugeot) mit 7,2 Sekunden Rückstand.

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Fotocredit: Eurosport

Die achte Etappe, die eigentlich am Abend stattfinden sollte, musste abgebrochen werden. Grund waren das enorme Zuschaueraufkommen am Rand der Strecke.
Gleich auf der ersten Sonderprüfung über acht Kilometer bestimmte Hevia des Tempo und setzte sich vor Basso und Vouilloz an die Spitze. Danach folgte mit 29,57 Kilometern der längste Abschnitt des ersten Tages. Der Franzose Vouilloz absolvierte die Distanz zwar am schnellsten, doch die Wertung wurde nach einem Unfall von Miguel Fuster, dessen Abarth die Strecke blockierte, neutralisiert.
Im Anschluss stand die Wiederholung der morgendlichen Prüfung auf dem Programm. Skoda-Werkspilot Jan Kopecky setzte mit der Bestzeit ein erstes Ausrufezeichen. Die vierte Prüfung, die wieder über die knapp 30 Kilometer ging, absolvierte wieder Vouilloz als Schnellster und rückte Hevia in der Gesamtwertung nahe. Pech hatte der Meisterschaftsführende Kris Meeke, der nach einem Reifenschaden drei Minuten verlor.
Basso am Nachmittag stark
Vor der Mittagspause wurden 11,36 Kilometer von Cesa nach Valdebacena gefahren. Hevia brannte erneut die Bestzeit in den Asphalt und ging mit 2,6 Sekunden Vorsprung in den Nachmittag. Die sechste und siebte Sonderprüfung entschied Basso für sich und konnte damit Hevia in der Gesamtwertung überholen.
Der Österreicher Franz Wittmann lag mit seinem Gruppe N Mitsubishi Evo IX bis zur vierten Prüfung als bestes Nicht S2000-Fahrzeug auf Rang zehn. Danach fiel das Duo hinter den aufholenden Meeke zurück. Auch der Deutsche Aaron Burkaart in einem Suzuki Swift S1600 verbesserte sich auf Rang elf und überholte damit den Österreicher, der derzeit Zwölfter ist.
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