"Wir hatten kein Glück bei der Auslosung. Wir haben einen israelischen Gegner bekommen und deshalb mussten wir unsere Teilnahme zurückziehen. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen", zitierte die "Israeli Times" Nourines Trainer Amar Ben Yaklif nach algerischen Medienberichten.
Bei den Judo-Weltmeisterschaften 2019 verweigerte Nourine schon einmal den Antritt, nachdem das Los eine Begegnung mit Butbul vorgesehen hatte.
Es ist also nicht das erste Mal, dass Einwände gegen israelische Athleten zu Kontroversen im internationalen Judo-Wettbewerb führen.
Olympia Tokio 2020
Erster Covid-19-Fall im Team Deutschland bei Olympia
23/07/2021 AM 15:17

Wiederholte Einwände gegen israelische Judoka

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro schickte das IOC den Ägypter Islam El Shehaby vorzeitig nach Hause, weil er sich nach einer Niederlage weigerte, dem Israeli und späteren Bronzemedaillengewinner Or Sasson die Hand zu geben.
Weiterhin läuft 2023 eine vierjährige, vom Internationalen Judo-Verband verhängte Sperre, gegen den Iran aus. Ein iranischer Judoka behauptete, er sei zur Absage von Kämpfen gezwungen worden, um nicht gegen israelische Judoka antreten zu müssen.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Olympia 2021: Guinea startet nun doch bei den Olympischen Spielen

"Unglaublich!" Der Einmarsch des deutschen Teams in Tokio

Alle Sportarten
Das erwarten die Einwohner Tokios von den Olympischen Spielen
20/07/2021 AM 06:48
Olympia - Judo
Anna-Maria Wagner zu Gast bei Big in Japan
03/08/2021 AM 10:11