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Olympia 2024: Oliver Klemet gewinnt Silber im Freiwasserrennen - Favorit Florian Wellbrock landet nur auf Platz acht
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Update 09/08/2024 um 12:16 GMT+2 Uhr
Oliver Klemet hat beim olympischen Freiwasserrennen in der Seine dem deutschen Topfavoriten Florian Wellbrock überraschend die Show gestohlen. Der WM-Dritte von 2023 schlug nach zehn Kilometern im Pariser Stadtfluss als Zweiter an. Wellbrock landete auf Platz acht. Gold ging auf dem Kurs mit Start und Ziel unter der imposanten Pont Alexandre III an den ungarischen Tokio-Zweiten Kristof Rasovszky.
Überraschung im Freiwasser: Klemet holt Medaille für Deutschland
Quelle: Eurosport
"Mein Vorteil war, dass ich einer der Schnellsten hier bin - von der Grundgeschwindigkeit und von der Endgeschwindigkeit", sagte der 22-Jährige aus Frankfurt, der mit den viel kritisierten Bedingungen gut zurechtkam: "Ich fand's nicht so schlimm. Soweit ich weiß, geht's bis jetzt allen gut. Wenn ich auf meine Medaille gucke, dann freue ich mich, dass ich hier war."
Wellbrock landete mit über einer Minute Rückstand auf Platz acht - und verschwand erneut kommentarlos. Gold ging auf dem Kurs mit Start und Ziel unter der imposanten Pont Alexandre III an den ungarischen Tokio-Zweiten Kristof Rasovszky.
Die Wassertemperatur betrug 23,1 Grad, die Strömung in der Flussmitte 0,7, an der Ufermauer 0,4 Meter pro Sekunde. Flussabwärts ging es mit acht, "bergauf" mit drei Stundenkilometern. Wellbrock setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und zog es in der ersten der sechs Runden auseinander. Dann überließ der sechsmalige Weltmeister Rasovszky die Führungsarbeit. Klemet positionierte sich ebenfalls in der Spitzengruppe, ging als Zweiter auf die Schlussrunde.
In der ersten Olympiawoche war Wellbrock im Pool im Rugbystadion La Defense der Weltspitze weit hinterher geschwommen. Sowohl über 800 als auch über 1500 m Freistil verpasste er deutlich den Endlauf. Nach der größten Enttäuschung seiner Karriere schwieg er, erst nach dem Training in der Seine äußerte er sich erstmals wieder.
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Silber-Coup im Freiwasser: Klemet springt in Wellbrock-Bresche
Quelle: Eurosport
Beck schwimmt an Medaillen vorbei
Im Frauenrennen 24 Stunden zuvor war Mitfavoritin Leonie Beck deutlich an den Medaillen vorbeigeschwommen. Nach Platz neun beklagte sich die Doppel-Europameisterin vor allem über die ungewohnte Strömung: "Für mich war es eine andere Sportart, für mich hat es mit einem durchschnittlichen Freiwasserrennen nichts zu tun."
Um die Rennen hatte es im Vorfeld viele Diskussionen wegen der schlechten Wasserqualität gegeben. In den letzten Tagen lagen sie "im grünen Bereich", so DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann.
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(SID)
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Sprint nach Marathon: Finale der Frauen im 10 km Freiwasserschwimmen
Quelle: Eurosport
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