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Amanal Petros nach Bestzeit bei Halbmarathon in Berlin im Fokus - Marathon-Star greift deutschen Rekord in London an
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Publiziert 31/03/2026 um 14:46 GMT+2 Uhr
Amanal Petros befindet sich in bestechender Form und denkt bereits an den nächsten großen Schritt. Nach seinem Rekordlauf beim Halbmarathon in Berlin richtet der deutsche Topläufer den Fokus auf den London-Marathon. Dort will er seine Bestzeit erneut verbessern. Mit intensivem Training in Kenia bereitet er sich auf das nächste Highlight vor und träumt von einer weiteren Bestmarke.
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Quelle: Eurosport
Amanal Petros verlor keine Zeit. Keine 24 Stunden nach seinem nächsten Rekordlauf saß Deutschlands Marathon-Star schon wieder im Flugzeug nach Kenia. "Die Arbeit geht weiter", meinte Petros bei "Instagram" über das anstehende Trainingslager: "In vier Wochen ist der London-Marathon." Und da will der Vize-Weltmeister wieder abliefern.
"Ich möchte in London meinen deutschen Rekord angreifen", sagte Petros, nachdem er am Wochenende in Berlin im Halbmarathon seine nationale Bestmarke auf 59:22 Minuten geschraubt hatte: "Ich gehe immer Schritt für Schritt nach vorne."
Seit seinem Silber-Coup von Tokio schwebt Petros förmlich auf einer Erfolgswelle. Nur drei Monate nach seinem Sensations-Rennen in Japan war der 30-Jährige im Dezember in Valencia die klassischen 42,195 km in 2:04:03 Stunden gerannt. Wenn sein Plan aufgeht, könnte in London am 26. April sogar der Europarekord des Belgiers Bashir Abdi (2:03:36) fallen.
"Die Strecke ist allerdings nicht so schnell wie die in Berlin. Aber das Rennen ist natürlich hervorragend besetzt, sicherlich so stark wie kein anderer Marathon in diesem Jahr", sagte Petros: "Ich will auch in London versuchen, vorne mitzulaufen."
Petros in Kenia zur Bestform
Und dafür schindet sich Petros jetzt noch einmal in Kenia, lebt spartanisch, spult in der Höhe Kilometer um Kilometer ab. Seine ohnehin schon beeindruckende Fitness soll noch einmal besser werden, für ein Lauf-Ass wie Petros zählt dabei jedes Gramm Körpergewicht.
Beim Halbmarathon in Berlin präsentierte sich Petros schon so schmal wie wahrscheinlich nie zuvor. Sogar seine Brille passte "nicht mehr richtig", sodass er "sie während des Rennens abnehmen musste. Ich habe offenbar so abgenommen, dass sie nun zu locker saß."
Petros hofft auf optimale Bedingungen
So hätte Petros schon in Berlin womöglich viel schneller laufen können, doch es war für ihn dann "einfach zu kalt", sagte er: "Ich habe in den letzten zwei, drei Monaten in Kenia bei ungefähr 20 Grad Celsius trainiert. Das ist dann nicht so leicht, wenn man in die Kälte kommt. Ich bin da recht empfindlich und habe Schwierigkeiten mit der Muskulatur".
Für den Marathon in London hofft Petros "auf angenehmeres Wetter für mich. Das ist ja dann Ende April, da kann es nicht so kalt sein wie jetzt in Berlin", sagte er. Doch bis zum Startschuss steht erst einmal noch viel Arbeit auf dem Programm.
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(SID)
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