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Diamond League: Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye erobert zweiten Platz - Gina Lückenkemper läuft auf Rang sechs
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Update 22/08/2024 um 22:18 GMT+2 Uhr
Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye hat knapp zwei Wochen nach ihrem Gold-Coup von Paris ein solides Wettkampf-Comeback gefeiert. Bei der Diamond League in Lausanne belegte die 25-Jährige mit 19,55 m den zweiten Platz hinter der US-Amerikanerin Chase Jackson, die mit 20,64 m Saisonbestleistung stieß. Dritte wurde Sarah Mitton aus Kanada (19,52). Alina Kenzel (17,95) belegte den achten Platz.
Das ist Gold für Deutschland! Ogunleye kann es nicht fassen
Quelle: Eurosport
Ogunleye, die drei gültige Versuche stieß, war das Meeting gelassen angegangen. "Ich gehe ohne jeglichen Druck in den Wettkampf. Ich freue mich darauf, vor dem Publikum einfach das zu machen, was ich liebe", hatte sie bei "Sky" gesagt.
Ogunleye hatte in Paris sensationell Gold gewonnen. Mit der Siegweite von 20,00 m kürte sie sich zur ersten deutschen Kugelstoß-Olympiasiegerin seit Astrid Kumbernuss vor 28 Jahren.
"Wir haben auf den Punkt performt", sagte Ogunleye, die sich mit ihrem Erfolg ins Rampenlicht gestoßen hat.
"Mehr Leute sprechen einen an, wollen ein Foto machen oder haben Fragen. Das hat sich am meisten verändert. Das ist auch schön, das genieße ich."
Lückenkemper läuft auf Rang sechs
Gina Lückenkemper, die mit der Sprint-Staffel über 4x100 m Bronze in Paris gewonnen hatte, belegte über 100 Meter in 11,19 Sekunden den sechsten Platz. Der Sieg ging an die Britin Dina Asher-Smith (10,88).
"Es war okay. Aber der Kopf ist doch ein bisschen Matsch, es ist einfach eine Menge zu verarbeiten. Die Zeit dazu hatte ich noch nicht", sagte Lückenkemper, die am 1. September noch beim ISTAF in Berlin starten wird.
Speer-Europameister Julian Weber kam in einem hochklassigen Wettkampf auf 87,08 m und wurde Dritter hinter dem starken zweimaligen Weltmeister Anderson Peters (90,61) und Neeraj Chopra (89,49). Hochspringerin Christina Honsel (1,92 m) wurde beim Triumph der ukrainischen Olympiasiegerin Jaroslawa Mahutschich (1,99 m) Vierte.
Am Mittwoch hatte Stabhochsprung-Olympiasieger Armand Duplantis seine Ausnahmestellung abermals unter Beweis gestellt. Der schwedische Weltrekordler siegte mit dem Meetingrekord von 6,15 m und deklassierte die Konkurrenz.
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(SID)
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