Deso Gelmisa und Judith Jeptum gewinnen den Paris-Marathon - Frauen-Streckenrekord gebrochen

Der Äthiopier Deso Gelmisa und Judith Jeptum aus Kenia haben sich die Siege beim Paris-Marathon gesichert. Gelmisa setzte sich in 2:05:07 Stunden knapp vor seinem Landsmann Seifu Tura (2:05:10) durch. Jeptum gewann mit großem Vorsprung und verbesserte in 2:19:48 Stunden den Streckenrekord ihrer Landsfrau Purity Rionoripo (2:20:55/2017) um mehr als eine Minute.

Gelmisa triumphiert beim Paris-Marathon

Quelle: Eurosport

Rund 45.000 Laufende waren beim größten Frühjahrs-Marathon am Start.
Auch in Hannover fand am Sonntagmorgen ein Marathon statt. Dort sicherten sich Debütantin Domenika Mayer und Hendrik Pfeiffer mit starken Leistungen den Hannover-Marathon gewonnen und sich damit die DM-Titel gesichert.
Die 30 Jahre alte Mayer, Mutter zweier Töchter, lief bei ihrem ersten Rennen über die klassischen 42,195 km in 2:26:50 Stunden auf Platz zwölf der "ewigen" deutschen Bestenliste und unterbot die WM-Norm deutlich.
Mayer setzte sich bei der 30. Auflage des zuletzt zweimal wegen der Corona-Pandemie abgesagten Rennens bei knapp über null Grad vor der favorisierten Berlinerin Rabea Schöneborn (2:27:35) durch. "Ich habe mir nichts ausgerechnet, wollte nur ins Ziel kommen", sagte Mayer im "NDR": "Ich bin befreit gelaufen, es hat so viel Spaß gemacht."
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Jeptum pulverisiert Streckenrekord beim Paris-Marathon

Quelle: Eurosport

Pfeiffer bricht den deutschen Fluch

Pfeiffer (29) siegte in 2:10:59 Stunden vor dem Kenianer Josphat Kiptis (2:13:47) und sorgte damit für den ersten deutschen Erfolg in Hannover seit Stephan Freigang im Jahr 1999. "Als ich bei 30 km alleine war, wurde es bei dem Wind richtig hart. Mein Ziel waren unter 2:11 und der Titel, ich bin wahnsinnig erleichtert", sagte Pfeiffer, der ebenfalls den WM-Richtwert unterbot.
Die Norm für die WM in Eugene im Juli liegt bei 2:11:30 (Männer) und 2:29:30 Stunden (Frauen), für die EM in München im August müssen 2:14:30 und 2:32 erzielt werden. Angeführt vom deutschen Rekordhalter Amanal Petros (2:06:27) und Katharina Steinruck (2:25:59) haben bereits sieben Frauen und vier Männer die WM-Norm im vorgegebenen Zeitraum seit dem 30. November 2020 unterboten. Ein Doppelstart bei WM und EM ist ausgeschlossen, Mayer dürfte wohl eher in München laufen.
Beim ersten großen Marathon des Jahres in Deutschland waren rund 16.000 Laufende am Start. Vor zwei Jahren waren pandemiebedingt keine DM-Titel vergeben worden, im Vorjahr hatten sich bei den Titelkämpfen im Rahmen des München-Marathons Alexander Hirschhäuser (2:18:38) und Corinna Harrer (2:43:11) durchgesetzt.
(SID)
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Tausendstel-Krimi um Gold: Jacobs triumphiert hauchdünn im 60-m-Finale

Quelle: SNTV

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