Historisches 100-Meter-Rennen: Alle neun Sprint-Stars bleiben bei Diamond League Meeting in Chorzow unter zehn Sekunden

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Erstmals in der Geschichte haben in einem einzelnen 100m-Rennen neun Sprinter die Zehn-Sekunden-Marke unterboten. Beim Diamond League Meeting Schlesien in Chorzow (Polen) triumphierte der Weltmeister Oblique Seville (Jamaika) in 9,83 Sekunden und stellte damit einen neuen Meeting-Rekord auf. Mit 9,99 Sekunden belegte Emmanuel Eseme (Kamerun) nur den neunten und letzten Platz des Finals.

Kenneth Bednarek (l., USA), Andre de Grasse (m., Kanada) und Oblique Sevilla (r., Jamaika) liefen über 100m jeweils unter zehn Sekunden

Fotocredit: Getty Images

Zweiter wurde der US-Amerikaner Kenneth Bednarek (9,87 Sekunden), der dritte Platz ging an seinen Landsmann Christian Coleman (9,93 Sekunden).
Der deutsche Rekordhalter Owen Ansah, der Anfang Juni in Regensburg 9,98 Sekunden lief, schaffte es nicht ins Finale. Der Hamburger schied in seinem Vorlauf mit 10,22 Sekunden aus.
Der bisherige Rekord für die meisten Läufer unter zehn Sekunden in einem Rennen war zuvor bei den Olympischen Spielen 2024 aufgestellt worden.
In Paris knackten damals alle acht Athleten die Marke von zehn Sekunden, Gold holte der US-Amerikaner Noah Lyles (9,79 Sekunden). Seville beendete das olympische Rennen damals als Achter und letzter in 9,91 Sekunden.
Das Finale von Paris 2024 war mit einer Durchschnittszeit von 9,84 Sekunden schneller als das Meeting in Charzow (9,93 Sekunden).
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Lyles und Thompson geschlagen: Seville jubelt über 100 Meter

Quelle: Eurosport


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