Doping: CAS bestätigt Sperre gegen Siebenkämpferin Tatjana Tschernowa

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Sperre gegen die des Blutdopings überführte russische Siebenkämpferin Tatjana Tschernowa bestätigt. Wie der CAS am Dienstag mitteilte, wurde ein Einspruch gegen das Urteil in erster Instanz vom 29. November letzten Jahres abgelehnt. Damit behält die Sperre über drei Jahre und acht Monate, beginnend am 5. Februar 2016, Bestand.

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Gleichzeitig bestätigte der Sportgerichtshof die Annullierung sämtlicher Ergebnisse Tschernowas zwischen dem 15. August 2011 und 22. Juli 2013. Dadurch bleiben auch der WM-Titel 2011 und Olympia-Bronze 2012 aberkannt.
Die deutsche Siebenkämpferin Jennifer Oeser war durch diese Entscheidung bei der WM im südkoreanischen Daegu vom Bronze- auf den Silberrang vorgerückt.
Bereits im April hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Tschernowa aufgrund eines positiven Nachtests Olympia-Bronze 2008 aberkannt. In einer Probe war der heute 29-Jährigen das Anabolikum Turinabol nachgewiesen worden.
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