Früherer 1500-m-Weltmeister Manangoi vorläufig gesperrt

Der frühere 1500-m-Weltmeister Elijah Manangoi (Kenia) ist von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen vorläufig gesperrt worden. Das teilte die AIU am Donnerstag mit. Manangoi, Titelträger in London 2017, reiht sich damit unfreiwillig in eine prominente Liste von Sportlern ein.

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Elijah Manangoi droht damit aufgrund von versäumten Dopingtests die Olympischen Spiele im kommenden Jahr zu verpassen. Das gleiche Schicksal könnte auch den amtierenden 100-m-Weltmeister Christian Coleman ereilen, der Mitte Juni vorläufig gesperrt worden war.
Bei drei so genannten "missed tests" droht - je nach Schwere - eine Sperre zwischen einem und zwei Jahren. Nach den Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gilt jede Kombination von drei Meldepflichtversäumnissen - entweder das Verpassen eines Tests oder die nicht fristgerechte Einreichung von Unterlagen - innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten als Dopingverstoß.
(SID)
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