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EM 2026 in Birmingham: Gesa Krause läuft zur historischen Goldmedaille - Lea Meyer nach Sturz am Podium vorbei
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Update 13/08/2026 um 22:44 GMT+2 Uhr
Gesa Felicitas Krause hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham Gold über 3000 m Hindernis gewonnen und damit den ersten Titel für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in England geholt. Die 34-Jährige aus Trier setzte sich am Donnerstagabend vor Alice Finot (Frankreich) und ihrer Teamkollegin Olivia Gürth durch. Riesenpech hatte Lea Meyer, die stürzte und als Vierte ins Ziel kam.
3000 m Hindernis: Krause holt Gold, Bronze an Gürth - Drama um Meyer
Quelle: Eurosport
Krause hatte bereits 2016 und 2018 im Hindernisrennen gesiegt und mit dem Gold-Hattrick Geschichte geschrieben. Ein Kunststück, das noch keiner Läuferin gelang.
Im Finale bestimmten die Deutschen das Tempo. Meyer ging sehr schnell an, Krause blieb ihr auf den Fersen, das Feld war früh weit auseinandergezogen.
Auch Gürth blieb in der Spitzengruppe dabei. Nach gut zwei Kilometern wurde das Rennen vorne etwas langsamer, damit taktischer und schließlich auch dramatisch.
Meyer stürzte - auf Medaillenkurs - am letzten Wassergraben und kam nicht mehr ab einen Podiumsplatz heran.
- EM 2026: Ergebnisse und Zeitplan
Krause wiederum hatte den mit Abstand besten Spurt und holte sich mit einer Zeit von 9:12,69 Minuten den Titel. Finot räumte mit 1,55 s Rückstand Silber ein, dahinter folgten Gürth (+2,54 s) und die glücklose Meyer (+4,38 s).
Krause überglücklich: "Unfassbar dankbar"
Krause breitete die Arme schon zehn Meter vor dem Ziel aus, schwebte lachend über die Ziellinie und stürmte dann für ein erstes Küsschen zu Töchterchen Lola Emilia in die Kurve.
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Gesa Krause wird Europameisterin über 3000 m Hindernis
Fotocredit: Getty Images
Mit 34 Jahren hat die Hindernis-Queen ihr Meisterstück abgeliefert und in Birmingham zum dritten Mal EM-Gold in ihrer Sahnedisziplin geholt. An einem brütend heißen Abend kochte Krause mit ihrem Zauberspurt alle ab - und zog Teamkollegin Olivia Gürth mit zu Bronze.
"Ich bin unfassbar dankbar. Ich muss niemanden mehr etwas beweisen. Es macht mir Spaß, es ist mein Leben", sagte Krause, die ihr schieres Glück kaum fassen konnte - nach acht Jahren ist die schnellste Mama der Hindernis-Welt wieder die Königin Europas: "Dieses Gold nach acht Jahren ist wunderschön. Ich darf wieder die Hymne hören, vielleicht ist es das letzte Mal."
Meyer findet klare Worte: "Das war dämlich und doof"
Meyer, im Vorlauf die Schnellste, stürzte klar auf Medaillenkurs liegend beim letzten Besuch am Wassergraben und fand danach klare Worte.
"Das war dämlich und doof, es ist aber nun mal so", sagte die EM-Zweite von 2024 im "ZDF" und ließ gleich eine Kampfansage folgen: "Bei Olympia 2028 in Los Angeles will ich als deutsche Rekordhalterin vorne mitlaufen." Die nationale Bestmarke hält Krause - und die will in L.A. ebenfalls noch weit vorne mitmischen.
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(SID)
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