Leichtathletik-EM 2026: Deutsche Sprintstaffel stürmt ohne Owen Ansah zu Silber - Großbritannien feiert Heimsieg

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Angefeuert von "Edelfan" Owen Ansah haben die deutschen Sprinter bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silbermedaille über 4x100 m geholt. Auch ohne den frischgebackenen 200-m-Europameister musste sich die DLV-Staffel mit Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah in 38,64 Sekunden im Finale nur Großbritannien (38,45) geschlagen geben. Bronze ging an Belgien (38,70).

Runder Lauf zu Silber: 4x100 m Staffel jubelt ohne Ansah

Quelle: Eurosport

Vor zwei Jahren hatten die deutschen Männer in Rom Bronze geholt. Die deutschen Frauen waren am Mittag im Vorlauf nach einem verunglückten Wechsel auf Schlussläuferin Gina Lückenkemper nicht ins Ziel gekommen.
Ansah hielt sein Versprechen ein, als "Edelzuschauer", wie er es nannte, seinen Teamkollegen beizustehen. Angesichts der Dopingtestaffäre um den Hamburger, der am Vorabend zu Gold über 200 m gesprintet war, hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband entschieden, seinen schnellsten Läufer nicht in der Staffel einzusetzen.
Ansah droht neben einer Sperre die Aberkennung aller Resultate und Erfolge seit Juli, das würde auch das komplette Ergebnis einer Staffel mit seiner Beteiligung umfassen.
Bei den Frauen platzte der Traum von einer Medaille schon beim letzten Wechsel im Vorlauf. Der Versuch der Stab-Übergabe von Sophia Junk auf Schlussläuferin Lückenkemper ging schief, das DLV-Quartett war damit raus. Das Finale dominierte auch hier Großbritannien vor der Schweiz und Polen.
(SID)
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Über 90 Meter - EM-Rekord! Weber holt Gold im letzten Versuch

Quelle: Eurosport


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