Fred Kerley vorläufig von der Athletics Integrity Unit gesperrt - Sprintstar verstieß gegen seine Meldepflichten

Der ehemalige 100-m-Weltmeister Fred Kerley ist vorläufig suspendiert worden. Das teilte die Anti-Doping-Organisation der Leichtathletik, das Athletics Integrity Unit (AIU), mit. Der US-Amerikaner habe gegen Meldepflichten im Rahmen von Dopingkontrollen verstoßen, hieß es. Konkret wirft die AIU dem Sprinter die "Nichteinhaltung der Anti-Doping-Auflagen hinsichtlich seines Aufenthaltsorts" vor.

Fred Kerley wurde vorläufig suspendiert

Fotocredit: Getty Images

Eliteathleten sind verpflichtet, ihren Aufenthaltsort – etwa bei Trainingslagern oder auf Reisen – zu melden, um unangekündigte Dopingtests zu ermöglichen.
Kerley gewann bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio Silber über 100 Meter, wurde 2022 in Eugene Weltmeister und holte 2024 in Paris Olympia-Bronze.
Die Sperre ist ein weiterer Tiefpunkt in einem ohnehin turbulenten Jahr für den 30-Jährigen. Der Sprinter war zuletzt mehrfach in rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt. Unter anderem wurde er im Januar wegen häuslicher Gewalt gegen die Mutter seiner Kinder angeklagt.
Vor zwei Wochen verzichtete Kerley auf die Teilnahme an den nationalen Ausscheidungsrennen und damit auf die WM in Tokio im September. Exakte Gründe nannte Kerley, der seine Karriere als 400-m-Läufer gestartet hatte, für seinen Rückzug von den US-Trials in Eugene nicht.
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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