Gesa Felicitas Krause macht Rippenfraktur nach Sturz in Oslo öffentlich - Leichtathletin dennoch mit guter Zeit in Paris

Gesa Felicitas Krause hat ihren Sturz beim Diamond League Meeting in Oslo vor knapp zwei Wochen teurer bezahlen müssen als zunächst angenommen. Wie die Hindernisläuferin auf Instagram publik machte, zog sie sich eine Rippenfraktur zu. Da zunächst nur von einer Prellung ausgegangen war, lief Krause zwischenzeitlich sogar noch in Paris - und legte trotz Verletzung eine ordentliche Zeit hin.

Gesa Felicitas Krause musste nach ihrem Sturz in Oslo gestützt werden

Fotocredit: Getty Images

"Mein Körper hat sich seit meinem Sturz in Oslo definitiv nicht gut angefühlt, trotz allem habe ich mir in den Kopf gesetzt möglichst schnell wieder ins Wettkampf-Geschehen zurückzukehren", schrieb die 32-Jährige in einem Beitrag bei Instagram.
Wohl deshalb - und auch, weil zunächst "nur" eine Rippenprellung diagnostiziert wurde - lief Krause nur wenige Tage nach ihrem Unfall das Diamond League Meeting in Paris mit.
Dort blieb sie in 9:28 Minuten "unter der geforderten B-Norm für Tokio, aber unter meinem eigentlichen Leistungsvermögen", so Krause weiter.
Dazu ergänzte sie: "Da meine Beschwerden im Nachhinein wieder präsenter waren, habe ich mir erneut medizinischen Rat eingeholt. Diagnose: Rippenfraktur."

Trotz Rückschlag: Krause hat die WM in Tokio fest im Blick

Angesichts dieser Tatsache konnte sich die Europameisterin von 2016 und 2018 über 3000 Meter Hindernis schon wieder freuen: "Mein Fazit: 9:28min erscheint mir mit einer gebrochenen Rippe gar nicht mehr so schlecht."
Die letzten zwei Wochen seien eine "Achterbahnfahrt der Gefühle" gewesen, so Krause weiter. Trotz der Beeinträchtigung könne sie aber weiterhin trainieren und habe das große Ziel, die Weltmeisterschaft in Tokio im September, fest im Blick.
Bis dahin ist die Leichtathletin hoffentlich wieder hundertprozentig fit - auch, wenn ihr Motto lautet: "Cause I can do it with a broken rip".
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Krause im Exklusiv-Interview bei Eurosport über ihre Zukunftspläne

Quelle: Eurosport


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