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Gina Lückenkemper läuft beim ISTAF in Berlin zu einer neuen Bestleistung über 100 m - Mit 27 Jahren zu alt? Von wegen!
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Update 02/09/2024 um 13:47 GMT+2 Uhr
Nach Olympia-Bronze in Paris stürmt Gina Lückenkemper beim ISTAF noch zu einer Bestzeit über 100 m - und nimmt viel Rückenwind für die nächste Saison mit. Leider kam die Saisonbestleistung der 27-Jährigen nicht beiden Olympischen Spielen 2024 in Paris, aber Lückenkemper freut sich trotzdem über ihren "saugeilen Saisonabschluss." Mit ihrer Bestzeit kontert sie auch die Kritik an ihrem Alter.
Saisonbestleistung in Berlin: Lückenkemper lässt Kritiker verstummen
Fotocredit: Getty Images
Gina Lückenkemper strahlte über das ganze Gesicht, mit Deutschland-Flagge um den Schultern genoss das Sprintass den Jubel der Fans in Berlin. Mit 10,93 Sekunden war Lückenkemper beim ISTAF endlich wieder zu einer neuen Bestzeit über die 100 m gestürmt - und hatte es ihren Kritikern am Ende einer langen Saison noch einmal gezeigt.
"Ich habe schon lange gesagt, dass Großes in meinen Beinen schlummert", sagte Lückenkemper, nachdem sie ihre alte Bestzeit nach sieben Jahren um zwei Hundertstelsekunden verbesserte - es war die beste Zeit einer deutschen 100-Meter-Läuferin seit 1988.
Endlich konnte die 27-Jährige zeigen, welche Topform in diesem Jahr in ihr steckte. Allerdings erst deutlich nach den Olympischen Spielen.
"Sauärgerlich", sagte Lückenkemper in der "ARD", "ein paar Wochen zu spät". Denn bei Olympia hätten ihre 10,93 Sekunden von Berlin locker zum Einzug ins Finale gereicht, das war ihr großer Traum.
Lückenkemper freut sich über "saugeilen Saisonabschluss"
Es "wäre mir lieber gewesen", die Zeit in Paris gerannt zu sein, sagte Lückenkemper, die sich aber nur kurz grämte. Und sich stattdessen lieber über ihren "saugeilen Saisonabschluss" freute.
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Start verpennt: Lückenkemper verpasst 100m-Finale
Quelle: Eurosport
Nach Paris musste Lückenkemper viel Kritik einstecken - obwohl sie die Sprintstaffel sensationell zu Olympia-Bronze geführt hatte. "Da durfte ich mir anhören, ich sei ein Auslaufmodell und ich solle doch aufhören mit dem Sport", sagte die ehemalige Europameisterin, für die im Einzel im Halbfinale Endstation war, dem "Tagesspiegel".
"Aber da hat sich gezeigt, das waren höchst unqualifizierte Kommentare von Menschen, die keine Ahnung davon haben, wie der Sprintsport funktioniert. Es gibt so viele Athletinnen, die mit über 30 noch persönliche Bestzeiten laufen."
Auch Lückenkemper will weiter voll angreifen. "Ich habe noch lange nicht vor, mit diesem Sport aufzuhören. Ich will auf jeden Fall noch ein paar Jahre weitermachen", sagte sie: "Mal gucken, was da noch geht."
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(SID)
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Lückenkemper zündet den Turbo: Frauen-Staffel locker im Finale
Quelle: Eurosport
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