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Diamond League: Robert Farken knackt deutschen Uralt-Rekord - dickes Ausrufezeichen von Mittelstreckler in Rom
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Update 07/06/2025 um 00:24 GMT+2 Uhr
Mittelstreckler Robert Farken hat beim Diamond-League-Meeting in Rom den fast 45 Jahre alten deutschen Rekord über 1500 m geknackt. Der Leipziger blieb bei seinem Saison-Auftakt in 3:30,80 Minuten fast eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke von Thomas Wessinghage (3:31,58) vom 27. August 1980. Dies war der älteste noch bestehende deutsche Männerrekord auf einer olympischen Laufdistanz.
Robert Farken
Fotocredit: Imago
Farken unterbot seine eigene bisherige Bestmarke um 1,3 Sekunden, als Vierter verpasste er das Podest im Olympiastadion nur um 0,06 Sekunden.
Die Direkt-Norm (3:33,00) für die WM in Tokio (13. bis 21. September) hatte der 1500-Meter-Spezialist schon im vergangenen Jahr erfüllt. Der Sieg ging an den Franzosen Azzedine Habz (3:29,72).
Für ein weiteres Glanzlicht sorgte Olympiasiegerin Beatrice Chebet über 5000 m, die Kenianerin lief in 14:03,69 die zweitbeste Zeit der Geschichte. Schneller war nur die Äthiopierin Gudaf Tsegay bei ihrem Weltrekord im September 2023 (14:00,21).
Über 100 m glänzte der zweimalige WM-Dritte Trayvon Bromell (USA) in 9,84 Sekunden mit einer Weltjahresbestzeit.
Deutsche Diskuswerferinnen verpassen Podest
Ohne den erhofften Podestplatz blieben bei dem auch als "Golden Gala" bekannten Meeting im Stadio Olimpico derweil die deutschen Diskuswerferinnen. Marike Steinacker (Leverkusen) wurde mit ihrer Saisonbestleistung von 64,78 m Fünfte, die ehemalige Olympia-Zweite Kristin Pudenz (Potsdam/64,12) Siebte.
Nicht zu schlagen war einmal mehr Olympiasiegerin Valarie Allman (USA), die mit 69,21 m für einen Meeting-Rekord sorgte.
Adcock überraschte die Weitsprung-Elite
Weitspringer Simon Batz (Mannheim) musste sich mit 7,84 m und Rang sieben begnügen. Der Sieg ging überraschend an den Australier Liam Adcock, der im letzten Versuch seine persönliche Bestweite um einen Zentimeter auf 8,34 m steigerte.
Damit verwies er den Olympia-Dritten Mattia Furlani aus Italien (8,13 m) und Olympiasieger Miltiadis Tendoglou aus Griechenland (8,10 m) auf die Plätze.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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