Kampfrichter bei Asienspielen von Hammer am Bein getroffen und schwer verletzt

Bei den Asienspielen im chinesischen Hangzhou ist es im Hammerwerfen zu einem schweren Unfall gekommen. Beim Versuch des Kuwaiters Ali Zankawi traf das Sportgerät den Kampfrichter Huang Qinhua am Bein. Wie der "SRF" berichtet, musste der Funktionär noch an Ort und Stelle erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er habe sich das Wadenbein gebrochen.

Kampfrichter von Hammer am Bein getroffen

Fotocredit: Getty Images

Der Kampfrichter habe allem Anschein nach zu dicht am Fangnetz neben dem Abwurfkäfig gestanden. Zankawi schleuderte seinen Versuch ins Netz und direkt gegen das Bein des Funktionärs.
Der entsetzte Sportler sei zu dem Mann geeilt und habe versucht, mit seinen Händen die Blutung aufzuhalten.
Der Verletzte sei in stabilem Zustand. Er müsse aber operiert werden.
Der Wurfring im Diskus- und Hammerwerfen wird an drei der vier Seiten von stabilen Netzen geschützt. Diese sollen die Wurfgeräte aufhalten, wenn sie nicht Richtung Feld fliegen, und gleichzeitig verhindern, dass die Disken oder Hämmer in den Ring zurückgeschleudert werden.
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Quelle: Eurosport

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