Auch die Norm für die Olympischen Spiele in Tokio (31:25,00) knackte Klosterhalfen bei ihrem Saisonauftakt locker.
"Ich bin sehr glücklich, ich kann es noch nicht glauben", sagte die 24-Jährige, den deutschen Rekord habe sie vor dem Rennen "gar nicht" im Kopf gehabt: "Ich war eher nervös wegen der Länge des Rennens."
Für den Start über die 10 km in Austin habe sich Klosterhalfen, die seit einigen Jahren in den USA trainiert und für Bayer Leverkusen startet, recht kurzfristig "mit Blick auf die Olympia-Norm" entschieden. Ob die 5000-m-Spezialistin in Tokio (23. Juli bis 8. August) nun tatsächlich auch über die längere Distanz startet, ließ sie allerdings noch offen.
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"Bis zu den Spielen ist es noch ein weiter Weg", sagte Klosterhalfen: "Ich will gut in den Sommer kommen und dann schauen, was Olympia bringt. Das war ein erster Schritt." Sie hoffe künftig auf Zeiten unter 31 Minuten, "aber noch bin ich keine 10-km-Läuferin."
Ihr starker Auftritt ist auch deshalb bemerkenswert, weil Klosterhalfen über den gesamten vergangenen Sommer an einer Überlastungsreaktion in der Beckenregion litt und zahlreiche Rennen hatte absagen müssen.
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(SID)

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