Zu den weiteren Angeklagten zählt unter anderem Diacks Sohn Papa Massata, dem "Geldwäsche in organisierten Banden", "aktive Korruption" und "Komplizenschaft bei passiver Korruption" vorgeworfen wird.

Ermittlungen laufen schon seit 2015

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Lamine Diack, der den Weltverband von 1999 bis 2015 führte, wird vorgeworfen, als IAAF-Präsident Bestechungsgelder für vertuschte positive Dopingtests erpresst zu haben. Zudem soll er mit seinem Sohn Einfluss auf die Stimmenabgabe afrikanischer Länder bei der Wahl von Rio de Janeiro und Tokio als Ausrichter der Olympischen Sommerspiele genommen haben.
Diack steht derzeit in Frankreich unter Hausarrest. Ein Pariser Berufungsgericht hatte festgestellt, dass bei ihm ein "erhöhtes Risiko" bestehe, sich den französischen Behörden mit einer Ausreise zu entziehen. Diese ermitteln seit 2015 gegen Diack, der damals von dem Briten Sebastian Coe an der IAAF-Spitze abgelöst worden war.

Papa Massata Diack steht auf Fahndungsliste

Außerdem angeklagt sind: Walentin Balachnitschew, der seine Posten (Präsident des russischen Leichtathletik-Verbandes und IAAF-Schatzmeister) im Zuge des Skandals räumen musste. Alexej Melnikow, Russlands ehemaliger Cheftrainer, Gabriel Dolle, ehemaliger Direktor des Anti-Doping-Programms der IAAF, sowie Habib Cisse, ehemaliger Rechtsberater von Diack, der im September von der IAAF lebenslang gesperrt worden war.
Papa Massata Diack, ehemaliger Marketingberater der IAAF, steht seit Dezember 2015 auf der Fahndungsliste von Interpol und soll sich in Dakar aufhalten. Die senegalesische Regierung weigert sich, ihn nach Frankreich auszuliefern.
(SID)
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