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Leichtathletik WM Doha: Christian Coleman sieht sich als Opfer in Dopingtest-Affäre
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Publiziert 29/09/2019 um 10:38 GMT+2 Uhr
Der neue 100-m-Weltmeister Christian Coleman (USA) sieht sich in seiner Dopingtest-Affäre als Opfer einer Kampagne. Sein Fall hätte nie an die Öffentlichkeit geraten dürfen, klagte der 23-Jährige nach seinem Sieg bei der Leichtathletik-WM in Doha: "Ich bin nur ein junger schwarzer Mann, der seinen Traum lebt. Es ist enttäuschend, dass jemand Informationen preisgibt, um meinen Ruf zu beschmutzen."
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"Einige Leute interessieren sich nicht für die Wahrheit, sie erzählen nur Geschichten", sagte Coleman, nachdem er in starken 9,76 Sekunden Gold geholt hatte und sprach von "Hass" auf einen "schwarzen Jungen". Er habe "keine Ahnung, warum sie das tun" und betonte immer wieder, "nichts falsch gemacht" zu haben.
Coleman hatte vor der WM wegen dreier verpasster Dopingtests innerhalb eines Jahres für Schlagzeilen gesorgt. Aus formalen Gründen entging er jedoch einer Sperre, ein Regelverstoß wurde vordatiert. Coleman beteuert seine Unschuld: Zweimal habe er es versäumt, seine Meldedaten wie vorgeschrieben zu aktualisieren, einmal sei der Anruf der Kontrolleurin ausgeblieben.
Auf etliche Nachfragen räumte Coleman noch ein, dass "ich reifer und sorgfältiger bei der Aktualisierung des Systems sein kann". Allerdings sei "jeder in diesem Raum nicht perfekt", sagte er bei der PK: "Ich bin ein junger Kerl", der "nicht immer im Kopf hat, die App zu aktualisieren".
(SID)
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